Bequemlichkeit

Dieser Artikel ist Teil einer Serie. Hier gelangst du zur Übersicht: Tu was!

______________________________________

Morgens aufstehen kann zur Qual werden.

Aber warum eigentlich?
Warum ist es so schlimm aufzustehen?
Weil Arbeit auf uns wartet?
Nein, die wartet auch auf uns, wenn wir nicht aufstehen.
Es gibt so viele Dinge zu tun, also warum Zeit verschwenden?

Ja, es ist bequem und manchmal auch wichtig, sich zu erholen. Doch wenn man von jedem Tag die Hälfte verschläft, ist das keine Erholung mehr.

Bequemlichkeit ist schön.
Aber bequem kommt einem immer vor, was Spaß macht.
Um die eigene Bequemlichkeit zu überwinden, ist es deswegen hilfreich, an Dinge zu denken, die einem Spaß machen, immer dann, wenn man wieder zu bequem ist, um irgendetwas anderes zu erledigen.

 

Man macht immer das, was man will, aus diesem Grund muss man sich dazu bringen, genau das zu wollen, was man machen möchte und zwar stärker als das, was man eigentlich nicht mehr machen möchte.

 

Aufstehen zum Beispiel ist meistens nur eine Kopfsache.
Man kann sich einen Zettel schreiben, mit Dingen, die man unbedingt noch tun möchte und ihn neben das Bett legen. Wenn man aufwacht, kann man ihn dann sofort lesen und hat Dinge im Kopf, die einen dazu bringen keine Zeit mehr zu verlieren und aufzustehen, weil sie viel schöner und wichtiger sind, als noch länger liegen zu bleiben.

Es ist natürlich auch möglich, dass deine innere Uhr etwas anders tickt und du erfolgreicher bist, wenn du tagsüber schläfst und dafür Nachts wach bist. In diesem Fall musst du auch den Rest deines Lebens darauf abstimmen.

Und wenn gar nichts mehr hilft?
Dann stelle dir einen Wecker. So einfach ist das.
Aber nicht direkt neben deinem Bett, sondern so weit weg, damit du aufstehen MUSST, um ihn auszuschalten. Und auch kein Wecker mit schöner Musik, sondern ein lauter Ton, der richtig weh tut in den Ohren. Andernfalls wäre es ja geradezu angenehm, liegen zu bleiben.

 

 

 
Aufgabe:
Schlafe verkehrt herum im Bett oder stell es an einen anderen Ort in deiner
Wohnung. Stell den Wecker nicht in die Nähe deines Bettes, sondern weiter weg,
damit du nicht mehr vom Bett aus an ihn heran kommst.

Aufgabe:
Stehe eine Stunde früher auf und bereite einem Verwandten/Bekannten/Freund das
tollste Frühstück vor, das er/sie jemals gegessen hat.

Aufgabe:
Stehe auf, wenn es noch dunkel ist und sieh dir den Sonnenaufgang an.

Aufgabe:
Übernachte im Freien mit Blick auf die Sterne.

Aufgabe:
Wenn du nach der Arbeit/Schule nach Hause kommst, setze dich nicht vor den Fernseher, sondern mache einen Spaziergang im Wald.
Wenn du in einer Großstadt wohnst, erkunde die Gegend nach Straßen, in denen du noch nie warst, die aber direkt vor deiner Haustüre liegen.
Wenn du arbeitslos bist, mach dies nicht nach der Arbeit, sondern jetzt sofort. Halte dabei Ausschau nach Jobs.
Wenn du Arbeitsunfähig bist, überlege dir, wie du auf anderem (legalem) Wege zu Geld kommen kannst oder erkunde dich nach alternativen Jobs.

Wichtig, bevor du nach Jobs suchst:
Denke darüber nach, was du selber kannst oder lernen möchtest.

Eine Antwort schreiben