Kapitel 7: Besser werden (Was soll ich zeichnen?)

Diese Tipps sind Teil des E-Books:


Nach Kritik fragen

Um Besser zu werden, muss man oft wissen, worin genau man sich verbessern könnte. Oft weiß man das leider gar nicht. Da hilft Kritik von anderen.

Such dir ein paar Leute und bitte sie, deine Zeichnungen zu kritisieren. Frag nicht „Wie findest du das Bild?“ sondern „Was gefällt dir an dem Bild nicht?“ „Was könnte ich besser machen?“ „Welche Stellen sehen unfertig aus?“.

Einige Fehler wiederholen sich immer wieder, zeige deinen Kritikern also am besten mehrere Bilder, nicht nur eines.

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Keine Angst vor Fehlern

Du hast das Recht etwas falsch zu machen! Es macht nichts, wenn dir mal ein Bild nicht so sehr gelingt, das kann passieren.

Durch Fehler lernt man. Vor allem, wenn du die Fehler erkennst, bist du schon einen großen Schritt weiter, als wenn du denkst, deine Bilder seien perfekt. Du kannst es beim nächsten Mal einfach besser machen, denn jetzt weißt du ja, was beim ersten Versuch falsch lief.

Und vergiss nicht, perfekte Bilder gibt es nicht! Fehler sind gut, denn an ihnen kannst du wachsen!

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Bilder objektiv betrachten

Stell dein Bild irgendwo hin und geh ein paar Schritte zurück. Betrachte es aus größerer Entfernung. Beim Zeichnen kann es passieren, dass du mit der Nase fast auf dem Blatt klebst und vom Gesamtbild gar nichts mehr wahrnimmst.

Es hilft auch das Bild einige Tage wegzuschließen und dann wieder anzusehen. Dir werden wahrscheinlich sofort Dinge und Fehler auffallen, die du kurz nach dem Zeichnen gar nicht beachtet hast.

Es gibt eine weitere Möglichkeit: Scanne dein Bild ein und spiegle es. Dadurch fallen dir eventuell Fehler besser auf. Es ist, als würdest du das ganze von einer anderen Seite aus betrachten. Dein Blick gewinnt wieder etwas an Objektivität, die man beim stundenlangen Arbeiten an einem Bild leider oft verliert.

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Wiederholung

Zeichne etwas immer und immer wieder. Du wirst dir die Linien einprägen und es geht mit jedem Mal leichter. Auch alte Bilder kannst du versuchen nach Monaten oder Jahren neu zu zeichnen. Sieh sie dir an und denk darüber nach, wo die Fehler liegen und was du mittlerweile besser kannst. Dann setzte genau das um.

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Anatomiestudien

Vergleiche die Körper deiner gezeichneten Charaktere mit echten Menschen. Sehen sie immer noch richtig aus, wenn du ihnen die Kleidung und ihre Haare wegnimmst?

Zeichne Figuren ohne Haut. Wie verlaufen die Muskelstränge? Zeichne ein Skelett und stell dir vor, wie weit sich welcher Knochen bewegen lässt.

Was auch sehr hilft, ist das zeichnen von realen Menschen. Bitte jemanden dir Modell zu stehen. Schau dir an, wie ein Mensch wirklich aussieht, anstatt ihn nur aus deiner Vorstellung heraus zu zeichnen.

Solltest du keinen echten Menschen finden, der sich so lange stillhalten möchte oder sich fotografieren lässt, kannst du auch in Modezeitschriften fündig werden. Zudem ist es nie verkehrt, eine Gliederpuppe zu besitzen. Wobei die Qualität hier sehr wichtig ist. Es gibt billige Modellpuppen mit völlig falschen Proportionen.

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Feste freie Linien

Arbeite mit Kugelschreibern oder anderen Stiften, die sich nicht so leicht ausbessern lassen. Keine Radiergummis. Du musst dich dadurch besser konzentrieren, um nichts falsch zu machen. Manchmal entstehen Linien, die du zwar nicht gewollt hast, aber neue Ideen für nette Details liefern.

Verwende keine Lineale, du schränkst dich dadurch ein und wirst langsam. Wie willst du jemals lernen, freihändig einen geraden Strich zu zeichnen, wenn du es nie versuchst?

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Perspektiven üben

Wenn deine Zeichnungen platt wirken oder du die Techniken noch nicht beherrscht, such dir Tutorials über verschiedene Perspektiven und mach Übungen dazu. Fang an dreidimensional zu zeichnen. Und Zeichne einen Gegenstand von allen Seiten und mit möglichen Verzerrungen.

Viele denken, dass das zu kompliziert für sie ist, aber perspektivisch Zeichnen ist eigentlich ganz leicht. Man kann natürlich schätzen, wo welche Linie hingehört, aber nicht mal das muss man tun, es gibt einfach verständliche Regeln, wie du alles konstruieren kannst. Du bekommst das hin. Jeder kann es lernen.

Dir mag der Aufwand vielleicht hoch erscheinen, aber er ist es wert! Die Qualität eines Bildes steigt stark an, wenn du richtige Perspektiven konstruierst.

Such dir Anleitungen zum Konstruieren von Fluchtpunkten und Hilfslinien. Erkundige dich, welche Perspektiven es gibt und wie man sie am besten darstellt. Bei Personen kann für die Perspektive auch eine Modellpuppe zu Hilfe genommen werden.

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Genau hinsehen

Beobachte deine Umgebung genau. Je besser du dir etwas vorstellen kannst, desto besser bist du in der Lage, es zu zeichnen. Manchmal ist man sich sicher zu wissen, wie etwas aussieht. Das ist aber leider oft nicht so. Schau dir die Form an und wie die Schatten fallen.

  • Wo trifft das Licht auf?
  • Welche Farbe hat es an den verschiedenen Stellen?
  • Ist das wirklich rot oder doch eher ein grau-rot oder ein dreckiges orange-rot?

Du kannst das auch üben, indem du etwas fotografierst und es dann abpaust oder nur die Umrisse von etwas zeichnest. Die Linien verlaufen oft anders als in deiner Vorstellung. Nimm dir einen Ausschnitt des Bildes vor und zeichne Farbproben auf ein Blatt. Vergleiche sie mit dem Bild, um genau denselben Ton zu treffen. Eine gute Gelegenheit übrigens, das Mischen von Farben zu üben.

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Kurse besuchen

In Zeichenkursen kannst du neue Techniken lernen und Kritik erhalten. Du triffst auf Zeichenlehrer, die dir zeigen, was genau du noch verbessern könntest und in welchen Bereichen du noch etwas mehr Übung benötigst.

Zudem lernst du dort auch Zeichner kennen, die überraschend anders arbeiten als du. Mit ihnen kannst du wertvolle Tipps austauschen.

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Zeichnertreffen

Auf Zeichentreffen triffst du ebenfalls Gleichgesinnte, bei denen du vielleicht noch etwas abschauen kannst. Manche lassen dich sogar ihre Materialien ausprobieren. Sieh dir an, wie andere etwas zeichnen, lerne aus ihren Techniken und tausche Ideen mit ihnen aus.

In deiner Nähe finden keine Zeichentreffen statt? Schade… Nein! Halt! Wenn das jeder denkt, wird nie irgendwo eines stattfinden. Die Lösung: Organisiere selbst eins!

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Immer Zeichnen

Es gibt kein Talent, auch wenn viele das denken. Man setzt sich nicht hin und sagt:„Jetzt bin ich Zeichner!“. Man lernt es durch jahrelanges Üben und harte Arbeit. Zeichnen lernen kann sehr lange dauern, aber es macht vielen einfach Spaß. Es ist nichts, was man eben kann oder nicht kann. Man muss üben und trainieren, wie bei allen anderen Dingen auch. Zeichne in jeder freien Minute. Egal was und wenn es nur ein paar Striche oder Kreise sind. Du wirst mit jedem Millimeter Farbe etwas sicherer in deinen Linien werden.

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Pause machen

Gelerntes muss sich im Kopf festsetzen und das braucht Zeit. Dein Kopf ist aber nicht durchgehend aufnahmefähig. Deswegen ist es wichtig zwischendurch Pausen zu machen. Gönn dir einen Tag Ruhe, um die gelernten Zeichentechniken zu verarbeiten. Danach kannst du dich mit neuer Energie wieder voll konzentrieren.

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Posenmaniacs (Webtipp)

Es gibt einige viele Internetseiten, mit deren Hilfe man sich verbessern kann. Eine ganz besonders nützliche davon ist http://www.posemaniacs.com. Dort kann man sich einen Menschen ohne Haut in verschiedensten Posen aus unterschiedlichen Perspektiven ansehen. Dadurch übst du nicht nur Anatomie, sondern lernst auch schnell Zeichnen.

Mithilfe der 30-Sekunden Übungen auf dieser Seite, verbessert sich deine Darstellungsweise von Figuren enorm. Wenn du das jeden Tag nur 5 Minuten lang machst, hast du nach einer Woche schon 70 neue Posen gezeichnet!

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Drawception (Webtipp)

Eine weitere Seite ist „https://drawception.com/“. Hier geht es eher um das digitale Zeichnen. Es handelt sich um eine Art Spiel. Man zeichnen dort Bilder nach einem Text. Anschließend versucht jemand anderer zu Beschreiben, was das Bild darstellen soll. Nach dieser Beschreibung zeichnet wiederum jemand anderer ein Bild. Dort wird nicht nur deine Kreativität gefordert, es entstehen auch ganz nebenbei sehr lustige Bilderreihen.

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Zeichner Communities

Es gibt hunderte von Communities zum Thema Zeichnen, denen du im Internet beitreten kannst. Suche dafür am besten auf Social Media Seiten nach Gruppen oder über Suchmaschinen nach ihren Webseiten. Durch sie erhältst du Kritik für deine Bilder, lernst neue Leute mit denselben Interessen kennen und kannst viele Tipps über Techniken und Zeichenmaterial austauschen. Es gibt sie zu verschiedensten Themen und nicht alle sind vielleicht für dich geeignet. Such einfach ein wenig danach und durchstöbere auch ihre Foren, um herauszufinden, welche der Gruppen dir zusagt. Es gibt Unzählige, in denen du deine Bilder präsentieren kannst.

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Zeichnerblogs

Such im Internet nach verschiedenen Künstlerblogs. Je nachdem, was der jeweilige Künstler macht, beschäftigen sich diese mit verschiedenen Themen.

Viele Zeichner stellen nicht nur ihre Bilder online. Auch Anleitungen, wie die Bilder entstehen, sind auf Blogs oft zu finden. Dort findest du oft außerdem hilfreiche Tutorials und Tipps direkt von den Künstlern persönlich. Du kannst ihnen Kommentare schreiben und konkrete Fragen stellen, um Hilfe zu erhalten.

Wenn du neben dem Zeichnen auch gerne schreibst, kannst du selber versuchen, einen Blog über das Zeichnen aufzubauen. Dadurch, dass du für die Artikel deine Bilder genauer analysierst, kannst du dich sehr schnell verbessern.

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Videos ansehen

Tutorial Videos bieten eine gute Möglichkeit Neues zu lernen. Du kannst anderen beim Zeichnen zusehen und deine Arbeitsweise mit der ihrigen vergleichen. Was machen sie anders? Was kannst du selbst schon besser und was die Person im Video? Sieh dir die Videos aber nicht nur an, sondern mach das in ihnen gezeigte nach und probiere selbst Dinge aus. YouTube ist ein guter Ausgangspunkt, um Videos übers Zeichnen zu finden.

 

Du hast den Stift noch in der Hand? Dann wird es jetzt höchste Zeit dafür! Los los los!

 


 

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Kurzgeschichte: Der Aufzug (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 7)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

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Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Der Aufzug

 

Mit unruhigem Blick starrte ich aus dem Fenster. Das Taxi war spät dran. Warum zum Teufel fuhren diese dummen Autos nicht schneller? Ich hasste Autos. Sie erinnerten mich an mein altes Leben. Als er noch da war.

Manchmal malte ich mir aus, wie es sein würde, wenn er plötzlich vor mir stünde. Sein Blick würde mich durchbohren. Wäre er überrascht? Wütend? Traurig? Wie immer ganz sicher undurchschaubar. Im nächsten Moment könnte alles und nichts passieren. Würde er mich angreifen? Schlagen? Oder anschweigen? Wahrscheinlich würde er an mir vorbei gehen, ohne mit der Wimper zu zucken.

Mein Fahrer schielte kurz auf meine Füße, die unbewusst auf den Boden des Wagens trommelten.

„Tut mir Leid.“

Genervt starrte er wieder auf die Straße. Ein Bus überholte uns.

„Können wir nicht schneller fahren?“

Er goss sich ein Glas dieser eklig grünen Flüssigkeit ein, die zurzeit total im Trend lag. Es kam mir vor wie Stunden, als er sie ganz langsam und genüsslich austrank.

„Nein.“

Ein normaler Mensch wäre ausgerastet. Doch ich wurde nicht laut. Ich rede nicht mehr viel. Es gab nur eine Person, der ich mein Vertrauen geschenkt hatte. Vor der ich laut werden konnte. Und das war der größte Fehler meines Lebens gewesen. Und doch hörte ich noch immer seine Stimme in meinem Kopf. Ich würde sie unter Milliarden wieder erkennen.

Mist! Wegen diesem scheiß blöden Taxifahrer würde ich den Aufzug verpassen! „Ich muss ihn erreichen. Es ist die letzte Fahrt auf die Raumstation für diese Woche“, sagte ich leise.

Der Fahrer ignorierte mich. Das kam oft vor, dass die Leute mich überhörten. Es erinnerte mich ein wenig an ihn. Er hatte mich damals im Stich gelassen. Er hatte mich plötzlich ignoriert. Ging mir aus dem Weg und lehnte es ab, auch nur ein Wort mit mir zu sprechen, scheinbar grundlos. Jedenfalls wusste ich nicht, warum er das tat.

Verdammt! Reiß dich zusammen! Er ist weg! Schon seit Jahren! Ich schloss die Augen. Wieso musste ich jede freie Minuten an diesen Idioten denken?

Endlich hielt das Taxi am Abflughafen.

„Du bist unverantwortlich!“, empfing mich ein Mitarbeiter unfreundlich. Er holte mein Gepäck aus dem Wagen, um es zur Teleportabteilung zu bringen. Ich hastete die Stufen hoch zu einem gegenüber liegenden Gebäude. Es wäre so viel einfacher, wenn man lebende Wesen teleportieren könnte.

Drinnen brachte mich die neue Rolltreppe nach oben, schneller als ich hätte laufen können. Noch eine Ebene, ich konnte kurz verschnaufen.

Er war der erste Mensch, der mich umarmte. Der erste Mensch, der mich annahm, so wie ich war. Ich hätte wissen müssen, dass es nicht sein durfte. Ich hatte niemals Freunde. Es war nicht richtig. Wir waren nie ein Paar und doch bedeutete er mir mehr, als ein Ehemann einer Frau, als ein Vater seiner Tochter jemals bedeuten konnte. Wir waren keine Geschwister, trotzdem war er wie der große Bruder, den ich mir immer gewünscht hatte. Mein bester und einziger Freund.

Vergiss ihn! Vergiss ihn! Vergiss ihn! Die Rolltreppe erreichte die oberste Ebene.

Meinen Ausweis vorzeigend rannte ich am Schalter vorbei. Der Eingang lag erkennbar am Ende des Ganges. Sie waren dabei den Aufzug zu schließen.

„Nein! Wartet, ich muss da rein!“ Meine ganze Lunge brannte, das musste ein neuer Rekord sein. Schnell drückte ich mich durch die Kontrolle zu den Schleusen.

In dem Moment, als mein vorderster Zeh die Schwelle überschritt, spürte ich seine Anwesenheit. Noch lange, bevor ich ihn sah, wusste ich, dass er es war. Mein Herz erkannte ihn immer.

Als ich erschrocken den Kopf hob und ihn erblickte, rastete die Tür ein. Fest. Unveränderbar. Für vier Stunden. Eingeschlossen. Mit ihm. In einem Gläsernen Aufzug. Auf engstem Raum.

 

Bestimmt interessiert dich jetzt, was im Aufzug passiert ist. Nun, ich hab keine Ahnung. Sie hat es mir nie erzählt. Sie hat mir auch nie erzählt, warum dieser Kerl da drin war. Vielleicht hat sie das nie herausgefunden? Aber vielleicht kannst du das ja für mich herausfinden? Tust du das bitte, ja?

 


 

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


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Kapitel 6: Bilder lebendig werden lassen (Was soll ich zeichnen?)

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Botschaft

Überlege dir, was du mit deinem Bild vermitteln willst. Was möchtest du aussagen und dem Betrachter mitteilen? Soll er etwas lernen? Oder soll es ein guter Ratschlag sein? Eine Idee, wie man etwas besser machen kann? Die Aussage muss nicht unbedingt positiv sein. Was soll die Botschaft sein?

Dann überlege dir, mit was du diese Botschaft ausdrücken oder unterstützen kannst. Das kann zum Beispiel mit

  • bestimmten Gegenständen
  • Farben
  • Zuständen
  • Bewegungen
  • durch Geschichten

geschehen. Für deine Umsetzung sind keine Grenzen gesetzt!

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Wetter

Eine gute Möglichkeit Stimmung zu erzeugen, ist der Einsatz von Wetter. Lass es auf deinem Bild regnen und stürmen. Ein Bild, auf dem es schneit, kann kalt wirken oder auch gemütlich, je nach Umsetzung.

Wie verhalten sich die einzelnen Bildelemente bei bestimmten Wetterlagen? Zum Beispiel die Kleidung einer Person? Überlege dir, wie du bratende Hitze so darstellen kannst, dass der Betrachter des Bildes anfängt zu schwitzen.

Schreib dir eine Liste von verschiedenen Wetterzuständen und kombiniere sie mit Dingen, die du mit dem jeweiligen Wetter verbindest.

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Zeit

Die Zeit bestimmt meistens die Lichtverhältnisse eines Bildes. Soll ein Bild unheimlich wirken, bieten sich Nachtmotive an. Vielleicht scheint nur der Mond oder der Himmel ist völlig bedeckt und man erkennt nur die Umrisse? Morgens sieht die Umgebung anders als Mittags aus. Oder wie wäre es mit einem romantischen Sonnenuntergang für dein Motiv?

Denk auch darüber nach, was typisch für unterschiedliche Tages- und Nachtzeiten ist. Gibt es etwas, was du immer zu einer bestimmten Zeit machst? Etwas, das unverwechselbar ist für diese Zeit?

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Komposition

Die Anordnung der Elemente auf einem Bild entscheidet, wie man das Motiv wahrnimmt. Sind die einzelnen Bereiche geordnet oder liegen sie teilweise chaotisch übereinander? Oder ist gar alles in eine bestimmte Ecke gedrängt?

Mit der richtigen Komposition kannst du die Botschaft deines Bildes unterstützen.

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Geschichten erzählen

Geschichten bringen einem Motiv das meiste Leben. Wenn ein Motiv etwas erzählt, dann bleibt es länger im Kopf des Betrachters. Schon kleine Details können bewirken, dass man sich Geschichten darüber ausdenkt. Versuch das Interesse auf bestimmte Bildelemente zu lenken.

Wähle emotionale Motive, bei denen man sich fragt, wie es weiter geht. Der Betrachter muss sich fragen, was könnte auf diesem Bild passieren? Oder was ist passiert? Wenn das Bild erahnen lässt, dass es Ereignisse vor dem Moment und nach dem Moment des Bildes gibt, dann entstehen daraus Geschichten.

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Farben

Je nachdem welche Farben du verwendest, kannst du die Aussage eines Bildes verstärken oder verändern. Überlege dir, welche Wirkung verschiedene Farben hervorrufen.

Beispiel: An was denkst du bei der Farbe gelb?

  • Neid?
  • Freude?
  • Strahlender Sonnenschein?
  • Giftige Flüssigkeiten?
  • Und für welche Motive würdest du diese Farbe nie verwenden?
  • Wie verändert sich der Eindruck, wenn du die Farben mit anderen kombinierst?

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Bewegung

Eine Bewegung, egal welcher Art, macht ein Bild immer lebendig. Nicht nur lebendige Wesen können ein Bild mit Bewegung beleben, sondern auch Gegenstände. Lass Züge fahren und Autos hupen. Lass den Wind auf deinen Bildern wehen, Blätter rascheln und Dinge umfallen.

Überlege dir, wie du verschiedene Arten von Bewegung darstellen kannst.

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Extremperspektiven

Durch eine extreme Perspektive wirkt ein Bild dynamisch. Stell dir vor, wie deine Zeichnung aussehen würde, wenn du sie aus der Sicht eines Wurms zeichnest, statt nur gerade von der Seite. Oder aus der Sicht eines Vogels, der über das Motiv fliegt. Wie würde das Bild aussehen, wenn du es durch eine durchsichtige Kugel betrachtest?

 


 

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Kurzgeschichte: Wir sind fünf (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 6)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

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Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Wir sind fünf

 

Die nächste Geschichte ist ganz besonders. Sie ist kurz und ereignislos. Aber sie gibt mir Hoffnung! Und sie entspricht zu hundert Prozent der Wahrheit, da sie mir von vielen anderen Gästen bestätigt wurde. Immer wieder erzählt man sich von diesen Maschinenstädten, weit außerhalb der Gana Galxie im 9. Sektor…

 

„Rückmeldung“, gab Einheit drei durch.

Unsere Rückmeldung kam schnell: „Einfahren!“

Die Station nahm das dritte Schiff auf. Nummer drei von fünf beweglichen Städte Raumschiffen, die zusammen eine einzigartige Konstruktion, bildeten.

Unsere Führereinheit steuerte die Stadt in ihren Hangar. Mit ihr eine halbe Million Erdenmenschen. Wir hatten Einheit drei sehnsüchtig erwartet, unverzüglich verlangten wir nach Meldung.

Und sie kam schnell: „Die Sonne besitzt keine Planeten.“ Enttäuscht lies Stadt Nummer drei die Motoren auslaufen.

Wir fühlten mit ihr. Ihr Erdenmenschen denkt wohl, dass wir das nicht können, aber wir waren viel mehr als Maschinen. Wir fühlen. Und wir hatten Hunger.

Wir befanden uns weit abseits des galaktischen Lebens. Ein Blick aus unserer Station zeigte uns die nächste Spiral-Galaxie. Ein Wirbel aus blau und vielen, vielen Sternen. Man könnte richtig neidisch werden auf die Welten und Wesen dort drin.

Wir mochten das Gewusel um uns herum. So wie wir euch mochten. Aber ihr seid so wenig in uns und hier draußen konnten wir nicht mal eben so Besuch bekommen. Wir führten ein sehr einsames Leben.

Es war uns eine Freude euren Planeten zu entdecken. Ihr wart ja so neugierige Forscher und seid einfach in uns rein gegangen. Dabei kanntet ihr uns gar nicht. Ihr müsst euch erschrocken haben, als wir einfach abhoben. Aber wenn man voll ist, muss man eben weiter ziehen und den nächsten Planeten suchen. Um die nächsten Lebewesen und unseren Hunger zu stillen. Denn leider verbrauchen wir euch schneller, als ihr euch fortpflanzen könnt.

 

Du solltest diesen Städteschiffen nicht zu nahe kommen! Warum? Na, sie essen Lebewesen, sie verwenden sie als Energiequelle. Jedes der fünf Schiffe besitzt diese riesige Kugel, eine reine Energieform aus Menschen und auch anderen Wesen gemacht. Sie brauchen euch, um zu überleben. Ob es wohl eine andere Möglichkeit dafür gibt?

Doch was interessiert es mich, wie es den Menschen dort in den Schiffen ergeht? Es ist deine Aufgabe, dir darum Gedanken zu machen! Du kannst jederzeit losstürmen und dich auf die Suche nach diesen Städten machen. Es gibt viele Geschichten über sie, da immer wieder Wesen aus ihnen entkommen sind. Für mich ist das allerdings nicht wichtig! Hast du nicht verstanden? Sie fühlen! Sie sind Maschinen und sie fühlen! Kannst du dir das vorstellen?

 


 

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Kapitel 5: Motivwahl (Was soll ich zeichnen?)

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Persönliche positive Motive

Meistens kann man die Dinge am besten zeichnen, die man selber auch mag. Zeichne also ein Motiv, das dir etwas bedeutet. Etwas, was du schön findest und gerne machst.

Stell dir folgende Fragen:

  • Was ist dir wichtig?
  • Welche Themen interessieren dich?
  • Was gefällt dir?
  • Welche Farben magst du am liebsten?
  • Was machst du in deiner Freizeit?
  • Was wünschst du dir am meisten?
  • Was bedeutet Spaß für dich?

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Persönliche negative Motive

Dingen, die dich bewegen, beeinflussen die Ausdruckskraft deines Bildes enorm. Wenn du etwas zeichnest, was dich so richtig mitnimmt, wird dieses Gefühl auch auf den Betrachter deines Motivs übergehen.

Stell dir folgende Fragen:

  • Was macht dich traurig?
  • Was regt dich so richtig auf?
  • Gibt es Dinge, die du am liebsten aus dem Fenster eines Hochhauses werfen würdest?
  • Was kannst du nicht ausstehen?
  • Welche Hindernisse stellen sich dir in deinem Leben in den Weg?

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Besondere Orte

Ungewöhnliche Welten sind anziehend. Denk dir Orte aus, die man eher selten oder noch nie auf Bildern gesehen hat. Aber auch normale Plätze sind in Ordnung. Wichtig ist nur, dass es immer etwas zu sehen gibt, wo sich dein Motiv befindet, wenigstens eine Andeutung.

Beispiele:

  • Vergnügungsparks mit neuartigen Fahr-Konstruktionen
  • Wasserparks voller Clowns
  • Jahrmärkte in der Zukunft
  • Wüstendörfer und Karawanen
  • futuristische Unterwasserstädte
  • eine Miniaturwelt in einem Schuh
  • Pilzdörfer versteckt tief im Wald
  • im kaputten Zelt
  • eine Stadt in den Bäumen
  • Häuser erbaut auf dem Wasser, fliegende Wohnungen
  • düstere Welten in Bergen und Vulkanen
  • tropische Inseln mit Palmen und exotischen Pflanzen
  • im voll gestopften Zug oder Flugzeug
  • glitzernde Kristallhöhlen
  • im Gebirge mit hohen Bergen und tiefen Tälern
  • Tore in fremde Welten
  • ein geheimer Antiquitätenladen
  • im Monsterzoo
  • in Wohnwägen und Zirkuszelten
  • im dunklen, verlassenen Einkaufszentrum
  • im Inneren eines elektronischen Gerätes
  • am ungewöhnlichen Strand
  • an einem geheimnisvollen See
  • am ausgetrockneten Fluss
  • unter einer Brücke
  • in der komischen Großstadt
  • auf einem Bauernhof mit ungewöhnlichen Tieren

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Ungewöhnliche Orte

Versetze Dinge an Plätze, an denen man sie nie erwarten würde. Das ergibt fast immer ein interessantes Motiv. Denk dir auch Gründe aus, was sie dort machen.

Beispiel:

  • Wo würdest du niemals einen Taxifahrer erwarten? Im Inneren eines Vulkans vielleicht? Zeichne ihn mit seinem Wagen genau dort rein! Vielleicht ist er ja ein Zeitreisender aus der Zukunft, der nicht wusste, dass hier in der Vergangenheit ein Vulkan steht?
  • Du kannst eine ganze Stadt ins Innere einer Flasche zeichnen
  • eine Couch mitten in die Wüste stellen
  • eine futuristischen Gegenstand ins Mittelalter versetzen
  • eine Party auf einem fliegenden Wohnzimmertisch veranstalten

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Besondere Momente

Ganz besondere Momente können einen Betrachter berühren. Wenn du es schaffst, dass der Betrachter deines Bildes etwas empfindet, wird er es nicht so schnell vergessen. Und je nachdem wie sehr er von deinem Motiv beeindruckt ist, kann es sein, dass er auch anderen von deinen Bildern erzählt.

Überlege dir, was dich selbst bewegt. Gab es Momente in deinem Leben, die du nie vergessen wirst? Was war der Auslöser dieser Momente? Gut geeignet sind auch bedeutungsschwere Ereignisse, die gravierende Auswirkungen auf die Zukunft haben.

Beispiele:

  • ein letzter Abschied
  • der erste Blick auf etwas Großartiges, Unfassbares
  • eine aufblitzende Erinnerung die man einfach nicht loswird
  • etwas Spannendes
  • etwas was man verhindern möchte, aber unvermeidlich erscheint
  • die Übergabe eines besonderen Geschenks
  • ein Raumschiff kurz vor dem explodieren
  • etwas unerwartetes, z.B. der Bösewicht, der immer im falschen Moment auftaucht

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Lebendige Welten

Denke nicht an die Abstufung „Vordergrund“ und „Hintergrund“. Es gibt auch einen Raum dazwischen.

Lebendige Wesen leben! Sie bewegen Dinge in ihrer Umgebung und verändern diese. Lass deine Charaktere etwas tun und nicht nur in der Gegend herum stehen. Zeichne sie während sie etwas machen – nicht davor oder danach! Lass sie mit Gegenständen oder anderen Charakteren auf dem Bild agieren. Eine Figur soll mit ihrer Welt verschmelzen, Dinge in ihr auslösen und die Welt mitgestalten.

Genauso hat die Umgebung Einfluss auf diese Lebewesen. Es wäre z.B. ungewöhnlich, eine Figur im Strandoutfit vor eine Eislandschaft zu stellen. Du kannst ihre Kleidung den Gegebenheiten anpassen. Dabei spielt auch das Wetter in der Welt eine große Rolle. Wind wirbelt Haare und Stoffe auf, Regen macht Dinge nass. Jahreszeiten verändern das Aussehen und die Tätigkeiten von deinen Charakteren.

Übe auch verschiedene Gesichtsausdrücke und unterschiedliche Blicke. Dadurch kannst du dem Betrachter sofort zeigen, wie sich ein Lebewesen im Moment fühlt.

Beispiele:

  • einzigartige Charaktere mit besonderen Merkmalen
  • verschiedenste Tierarten
  • ausgestorbene Arten
  • selbst erfundene Tiere
  • Pflanzen, Bäume und Blumen
  • Monster und Aliens
  • Kinder und Babys
  • Familien
  • alte Menschen
  • Menschen aus verschiedenen Ländern
  • Bölker aus erfundenen Welten
  • Naturgewalten

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Gegenstände

Es gibt unendlich viele Gegenstände, die Platz auf deinem Bild finden können. Schau dich um. Geh durch Geschäfte durch, dort findest du tausende. Du kannst sogar selber welche erfinden. Oder das am Offensichtlichsten: Zeichne einfach dein Zeichenmaterial.

Weitere Beispiele:

  • Bücher
  • Schmuck
  • Mineralien
  • besondere Möbelstücke
  • Strandausrüstungen
  • Fortbewegungsmittel
  • Lampen
  • Computer
  • Geschenke
  • Haushaltsgeräte
  • Kissen und Decken
  • verschiedene Materialien
  • Brettspiele

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Nahrungsmittel

Hattest du beim Ansehen eines Bildes schon mal Hunger oder Durst? Du kannst so was auch zeichnen. Du bist in der Lage ein Motiv zu erschaffen, bei dem einem Betrachter das Wasser im Mund zusammenläuft!

Beispiele:

  • Kuchen, Torten und Pralinen
  • Süßigkeiten
  • verschiedene Pizzasorten
  • Mehr-Gänge-Menüs
  • Obst und Gemüse
  • Gemüse
  • unterschiedliche Getränke in verschiedensten Gläsern
  • Fleischsorten
  • Speisen für Babys
  • Tierfutter
  • Frühstück
  • Brotzeit
  • Essen aus verschiedensten Ländern
  • Zutaten
  • Kochutensilien
  • Leute beim Einkaufen oder Kochen
  • Märkte
  • Anpflanzen von Lebensmitteln

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Problem / Konflikt / Hindernis

Ein Problem ist immer spannend. Der Betrachter überlegt dann, was wohl passiert und wie man dieses Problem lösen könnte. Er macht sich also Gedanken über dein Bild und das ist immer ein Vorteil für dich. Wenn sich jemand damit beschäftigt, bleibt dein Bild in seinem Kopf hängen und er erinnert sich daran.

Überlege dir einen Konflikt. Etwas, was einem Charakter oder einer Sache im Weg steht. Ein Hindernis, das jemand zu überwinden hat. Das kann zum Beispiel auch ein schreckliches Erlebnis sein. Ein Gegner. Ein Abgrund. Einfach etwas, was einen am Weiterkommen hindert. Und dann versuche das Problem zu zeichnen.

Du kannst auch weiterführende Bilder zeichnen, in dem dieser Konflikt gelöst wird.

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Das Unmögliche möglich machen

Beim Zeichnen hast du einen gewaltigen Vorteil: Deine Bilder sind nicht an die Realität gebunden.

Du kannst auf deinen Motiven Dinge schweben lassen, Gegenstände zerschmelzen und die Physik völlig auf den Kopf stellen. Lass ein Monster in deiner Küche umherkrabbeln und schau, was passiert. Wie verhält es sich? Lass deine Figuren zaubern, Gedanken lesen, unmögliche Sportübungen durchführen, zeichne ihnen 22 Finger und ziehe ihre Hälse so lang, dass ihr Kopf bis zum Mond reicht. Dreh an der Zeit herum. Versetze Schauplätze auf fremde Planeten.

Du kannst absolut alles machen!

Zeichner Ideen Generator

Wenn dir jetzt noch immer nichts einfällt, schau dir dieses Programm an und lass dir Ideen geben: Zeichner-Ideen-Generator

 


 

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Kurzgeschichte: Die geheime Elite (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 5)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

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Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Die geheime Elite

 

„Wollt ihr wissen, was mit euren Steuergeldern wirklich passiert?“
„Halt die Klappe.“ Herablassend packte mich der Mann und zog mich von den anderen Gästen weg.
Ich hatte es so satt ständig als Lügner zu gelten. Ich sagte immer die Wahrheit! „Es landet bei einer Frau, die sich seit über 2 Wochen nicht mehr gewaschen hat!“
„Du bist betrunken. Hör auf mit deinen Märchen, dumme Göre.“ Er schob mich in ein Zimmer.
„Dad, ich brauche ein Bad.“
„Du brauchst ein Bett. Schlaf dich aus und morgen bist du verschwunden!“
„Darf ich nicht mal mehr meine Familie besuchen?“
Das Krachen der Türe war meine Antwort. Da stand ich, allein. Wie gewohnt.

Ich war nicht betrunken, war ich nie. Nur enttäuscht. Enttäuscht zu erfahren, nicht auf den Geburtstag meiner Mutter eingeladen worden zu sein.

„Pssst, Esa, bist du da drin?“ Ich erkannte die Stimme sofort und schon schlüpfte eine kleine Gestalt in den Raum. „Esaaaaa! Wo warst du so lange?“ Mein kleiner Bruder stürzte auf mich zu.
„Rio!“ Ich hob ihn hoch, drückte ihn und setzte ihn dann auf das Bett.

„Iiii, du stinkst! Erzählst du mir von den Aliens?“
„Wo hast du denn das her?“ Es entsetzte mich, doch gleichzeitig stahl sich ein Lächeln auf mein Gesicht. Wenigstens einer in der Familie, der mir zuhörte. Auch wenn es sich für ihn nur um Gute – Nacht – Geschichten handelte.
„Ich weiß es eben.“
„Du bist ja schlau.“
„Na klar, du machst sie kaputt, bäm! Mit deinem Raumschiff, wuuuusch!“, lachend wedelte er mit den Händen durch die Luft.
„Nein, ich zerstöre sie nicht. Ich rede mit ihnen.“
„Ohh, wie langweilig.“

Es war schon dunkel, als ich auf Zehenspitzen das Haus meiner Eltern verließ. Rio schlief friedlich in seinem Bett.

So schnell ich konnte rannte ich zum Wagen, der mich zum Raumschiff bringen sollte. Der Fahrer trat in die Pedale, ehe ich richtig saß. Traurig blickte ich aus dem Fenster zurück. Sie würden es nie begreifen. Sie durften es gar nicht. Es war verboten. Ich war ein Mensch, der offiziell gar nicht existierte. Ein Mitglied der Elite.

Schon morgen würde ein neuer Auftrag reinkommen. Aber jetzt wartete erst ein heißes Bad auf mich. Naja nicht gleich, erst in ein paar Stunden dann, oben auf der Station. Aber ich freute mich sehr darauf. Ich hatte mir dieses Bad verdient. Ich rettete heute über 9 Milliarden Menschen das Leben. Das machte ich fast jeden Tag. Und niemand hier wird es je erfahren.

 

Ich habe es erfahren. Ist ja logisch, sonnst könnte ich dir das jetzt nicht erzählen. Aber ich verrate dir nicht, woran Esa arbeitet. Das musst du schon selber herausfinden! Wer weiß, vielleicht hat sie dieses Bad ja gar nicht verdient? Eins steht fest, Esa hat einen sehr seltsamen Job. Aber aus Rio wird ein richtiger Held, das darfst du mir glauben, er war letzte Woche hier bei mir! Naja, eigentlich ist er ausgerissen von zu Hause. Aber das ist eine andere Geschichte…

 


 

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


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Kapitel 4: Mal was anderes Zeichnen (Was soll ich zeichnen?)

Diese Tipps sind Teil des E-Books:


In allen Formen

Hast du dich schon mal gefragt, warum die meisten Bilder viereckig sind? Es gibt keinen Grund dafür, nichts spricht dagegen ein dreieckiges Gemälde zu erschaffen. Oder ein rundes, ein sternförmiges oder eins in komplett unregelmäßige Form. Versuch es!

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Lesezeichen

Du musst nicht immer ein Bild zum Aufhängen zeichnen. Es gibt tausende von weiteren nützlichen Möglichkeiten. Zum Beispiel ein Lesezeichen. Da kannst du dann auch noch richtig dran rumbasteln und mit Bändern oder Magneten arbeiten. Je nach Verwendungszweck solltest du immer darauf achten, welche Farben du verwendest. Wenn das Lesezeichen abfärbt, wäre das nicht so gut für die Buchseiten.

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Grußkarten

Es gibt unzählige Anlässe aller Art, um eine Karte zu zeichnen. Du kannst auch Collagen gestalten oder Bastelkarten kreieren. Denk dir selber einen Anlass aus, um jemandem eine Karte zu zeichnen.

Beispiele:

  • Einladungskarten
  • Geburtstagskarten
  • Genesungskarten
  • Hochzeitskarten
  • Geschenkanhänger
  • Namenskarten
  • Platzkarten
  • Jubiläumskarten
  • Weihnachtskarten
  • Urlaubskarten
  • Willkommenskarten
  • Abschiedskarten
  • Aufmunterungskarten

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Kunstkarten

ATC (Artist Trading Cards, im Deutschen auch „Kakaokarten“) sind kleine Sammelkarten von Künstlern. Das schöne daran ist das Format. Es geht viel schneller eines dieser Miniaturkunstwerke zu kreieren, als ein großes Gemälde. Das motiviert und man freut sich öfter, etwas fertig geschafft zu haben. Viele tauschen diese Karten mit anderen Künstlern auf der ganzen Welt. Such mal im Internet danach, vielleicht ist das ja auch was für dich.

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Kleidung

Kreiere dir deine eigenen T-Shirt Motive. Du kannst sie bedrucken lassen, oder mit dafür geeigneten Farben selber direkt drauf zeichnen.

Das ist auch mit anderen Kleidungsstücken möglich. Bemale deine Schuhe, Hosen, Schals, Mützen, …

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Taschen

Gestalte dir deinen individuellen Rucksack. Wer hat schon eine einzigartige Tasche mit einem Originalmotiv, das es nirgendwo sonst auf der Welt gibt?

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Einbände

Dir sind normale Bucheinbände zu Langweilig? Dann zeichne selbst welche und falte sie um deine Bücher herum. Am besten mit einem Motiv, das zum Buchthema passt. Oder gestalte einen eigenen Einband für dein Skizzenbuch.

Dasselbe kannst du übrigens auch mit CD-Hüllen machen.

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Magnete

Es gibt viele schöne Magneten zu kaufen, doch du kannst sie auch selber machen und deine eigenen Bilder an Magneten befestigen. Mit persönlich gezeichneten Motiven sieht so eine Magnetwand gleich ganz anders aus.

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Buttons

Kreiere dir deine eigenen Buttons. Du kannst sie überall dran stecken. Lass sie dein Motiv zeigen und verschenke sie an Freunde.

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Hauswände

So eine Wand kann ganz schön langweilig aussehen. Mal doch ein riesiges Bild darauf. Mach sie bunt! Das macht Spaß und du kannst es auch mit anderen zusammen tun. Hol dir aber vorher die Erlaubnis, wenn dir das Haus nicht gehört.

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Straßen

Warum sollte man sich immer auf Papier beschränken? Versuch es mal mit Kreiden auf der Straße. Klar ist das kein Bild für die Ewigkeit, aber es ist mal was anderes. Und es ist richtig groß und du bist gezwungen, dein Bild mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ein Parkplatz bietet beispielsweise eine gigantische Leinwand.

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Kartenspiel

Erfinde deine eigenen Motive für Karten. Das können normale Spielkarten sein, Kartenspiele die du kennst oder gerne spielst. Du kannst sie komplett neu zeichnen, Karten umgestalten oder auch einfach nur überzeichnen. Erweitere ein Spiel mit zusätzlichen, selbst erstellen Bilderkarten.

Oder du bastelst dir ein neues Memory mit ganz besonderen Motiven.

Natürlich muss das nicht unbedingt ein existierendes Kartenspiel sein. Hast du schon mal dein eigenes Kartenspiel erfunden? Oder eine Nummer größer: Gestalte ein riesiges Brettspiel mit ganz persönlichen Figuren.

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Einfach alles

Du kannst absolut alles als Papierersatz benutzen und überall drauf zeichnen, sogar auf deinen Bleistift. Einen Stuhl, eine Wasserflasche, Steine, deinen Laptop, eine Waschmaschine, …

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Weitere Verwendungsmöglichkeiten

Du kannst mit deinen Bildern an Wettbewerben teilnehmen, Werbung machen, sie aufhängen, sie verkaufen, verschenken, tauschen, verlosen, sammeln, ausstellen, …

 


 

Diese Tipps sind Teil des E-Books:


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Kurzgeschichte: Unendlich viele Möglichkeiten (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 4)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

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Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Unendlich viele Möglichkeiten

 

Ich erzähle dir jetzt von drei Männern, die ich persönlich nie traf. Aber ihr Bericht drang durch die Zeit zu mir durch! Das war vor über fünfhundert Jahren. Eine wirklich merkwürdige Botschaft.

 

Als das Unglück passierte, befand sich Nic, der Kapitän mit den beiden Spezialisten Sunny und Greg an Bord einer unbekannten Maschine. Die NASA hatte das Ding erst vor kurzem, nahe dem Erdmond, entdeckt. Aus dem Nichts tauchte sie plötzlich auf und alles in ihr sah fremd aus, als würde sie aus einer anderen Zeit stammen. Die drei Männer erhielten daraufhin die Aufgabe, sie zu erforschen.

Mit offenen Augen starrte Greg, der Techniker, auf einige Anzeigen. Seine weißblonden Haare standen zerzaust in alle Richtungen ab und sein Gesicht erschien noch blasser als sonst.

„Was ist passiert?“, fragte Nic. Schnell packte er Greg an den Schultern, um ihn durchzuschütteln. „Sunny, hilf mir, er bewegt sich nicht!“

Sunny, der als Mediziner an der Mission teilnahm, schwebte herbei. „Greg? Hörst du mich?“, vorsichtig besah er sich den Techniker. Ohne ihn war ihre Aufgabe hier sinnlos. „Ich kann nichts feststellen. Seine Augen sind offen. Er atmet noch“, sagte er zum Kapitän gewandt.

„Das sehe ich auch!“, antwortete Nic wütend. Er war für die beiden Männer verantwortlich. „Hat er einen Stromschlag bekommen?“

„Ich denke nicht. Aber wir sollten die Mission abbrechen.“

„Einverstanden. Ich funke die Station an.“ Nic wollte sich gerade umdrehen, als Greg plötzlich langsam den Finger hob und auf einen der Bildschirme vor sich zeigte. Seine Stimme klang nur schwach: „Das… geht… nicht.“

Nic und Sunny folgten seinem Finger.

Entsetzt riss der Kapitän seine Augen auf. „Mein Gott…“

„Was?“, fragte der Mediziner ungeduldig. Er wurde aus den Daten am Bildschirm nicht schlau.

„Die Erde…“, sagte Nic langsam, „…sie ist… weg.“

Es dauerte einige Zeit, bis die drei das Geschehene realisierten. Sie waren die letzten überlebenden Menschen. Ein Gammastrahlenblitz hatte die Erde zerstört, mit ihr alles Leben im kompletten Sonnensystem.

Wie sich herausstellte, war die Maschine nicht irdischen Ursprungs. Sie schützte die drei Männer vor den vernichtenden Strahlen. Greg gelang es, einige der Schaltungen zu verstehen. Ein paar Tage später hatten sie den Zweck der Maschine erkannt: Zeitreisen!

Irgendjemand musste vorausgesehen haben, was passieren würde. Das konnte kein Zufall sein. Die Zeitmaschine gab ihnen die Macht etwas zu ändern, das Leben auf der Erde vielleicht doch noch zu retten. Auch wenn sie noch keine Ahnung hatten, wie.

Sie würden zurück in die Vergangenheit und die Menschheit warnen.

Einige Tage später war es so weit. Sie hatten die Maschine bis vor die Sonne manövriert und der erste Versuch stand kurz bevor.

„Greg, schneller! Es geht los!“, schrie Nic.
Der Techniker gab die letzten Codes ein. Die Sonneneruption hatte schon begonnen.
Nic schob den Schalter zurück und im Bruchteil einer Sekunde veränderte sich ihre Umgebung.

Schmerzen durchfuhren ihre Körper, die jedoch sofort wieder nachließen.

„Wo sind wir?“, fragte Sunny, noch immer etwas verwirrt von dem Sprung.

„Du meinst wann.“ Nic versuchte sich zu orientieren und stellte die Energieleitung zum Ortungsgeräte neu ein.

„Die Sonne sieht falsch aus“, meinte der Mediziner erneut. Er ließ nicht locker und schaute beunruhigt aus dem Fenster.

Nic antwortete nicht. Natürlich hatte er es bemerkt. Aber dies war definitiv unser Stern! Sie warteten auf Gregs Meldung. Es dauerte nicht lange.
„Ich hab sie erfasst! Sie ist da!“, schrie er, hinter ein paar Kabeln auftauchend.

„Bekommst du Bilddaten?“, fragte Nic unruhig.

„Ja, ich zoome ran.“

Und da war sie. Die Erde, knapp 8 Lichtminuten von ihnen entfernt. Ein vertrockneter, brauner Ball schwebte auf dem großen Bildschirm. Neben ihm zwei kleinere Brocken, bei denen es sich einst um den Mond gehandelt hatte.

 

Bist du neugierig, was mit den drei Männern geschehen ist? Ach, dich interessiert wohl eher, wann dieser Gammastrahlenblitz deinen Planeten zerstören wird. Tja, Pech gehabt! Ich kann es dir nicht sagen, bei der Botschaft fand sich keine Zeitangabe. Finde es doch selbst heraus! Was würdest du mit so einer Zeitmaschine machen? Also wenn du sie steuern könntest. Die drei Männer scheinen sie ja nicht im Griff zu haben. Ich hoffe aber, dass ich sie irgendwann treffe, die haben bestimmt unendlich viele Geschichten zu erzählen!

 


 

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Kapitel 3: Kreativer Arbeitsplatz (Was soll ich zeichnen?)

Diese Tipps sind Teil des E-Books:


Ort

Such dir am besten eine ruhige Umgebung, wo du nicht ständig von anderen gestört wirst.

Die meisten Zeichner brauchen viel Platz und Stauraum. Je nachdem, mit welchen Materialien man arbeitet, kann schon mal ein kompletter Tisch voll werden. Über die Jahre hinweg sammelt sich zudem viel Material an, das irgendwo untergebracht werden muss.

Versuch auch hin und wieder an anderen Orten zu zeichnen als an dem, den du gewohnt bist, um auf neue Ideen zu kommen. Vielleicht draußen in der Natur, in Museen, im Freibad oder im Vergnügungspark.

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Einrichtung

Eine leere Wand kann manchmal sehr bedrückend sein. Hänge Bilder auf, die dir gefallen und dir als Inspirationsquelle dienen können. Richte deinen Zeichenplatz dekorativ so ein, dass du dich wohl fühlst.

Ein paar Ideen dazu:

  • Magnetklebeband um Dinge aufzuhängen
  • bunt bemalte Regale für Zeichenbücher und Malsachen
  • selbst gebastelte Stifthalter
  • schöne Tischunterlagen
  • eine kleine Süßigkeiten-Schatzkiste
  • Notizzettelständer und Schachteln für verschiedene Dinge
  • inspirierende Gegenstände wie Edelsteine, Schmuckstücke, Urlaubssouvenirs

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Aufbewahrung

Wenn du während dem Zeichnen etwas brauchst und du findest es nicht, ist das sehr nervig. Sorge also dafür, dass du deine Materialien ordentlich und immer am selben Fleck aufbewahrst. Ob in Schubläden, Regalen oder Kisten musst du entscheiden. Hauptsache ist, dass alles gut und jederzeit erreichbar ist.

Wirf alte Bilder und Skizzenbücher nicht weg. Du kannst sie in Mappen oder Ordnern aufbewahren und später wieder ansehen. Das ist enorm motivierend, wenn man sieht, wie sehr man sich verbessert hat. Oft findet man in alten Bildern auch Ideen für neue Werke.

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Bücher

Lege dir eine kleine Bibliothek an. In Zeichenbüchern findest du viele Tutorials und Anleitungen. Zum Beispiel über verschiedene Perspektiven. Ein Anatomiebuch ist nie verkehrt, in dem du immer wieder spicken kannst, wenn mal ein Charakter nicht so aussieht, wie er aussehen soll.

Oft kommt man auch auf viele neue Ideen, wenn man solche Anleitungen einfach mal durchblättert. Zudem kannst du Bücher verschiedenster Art als Referenzen verwenden. Sehr hilfreich sind Tierlexika, Pflanzen-Nachschlagewerke oder andere Themenbücher, über die du gerne und viel Zeichnest.

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Sound

Manche mögen es ruhig, andere brauchen einen gewissen Sound, um arbeiten zu können.

Mit der richtigen Musik kannst du dich in die Stimmung eines Bildes noch besser hineinversetzten. Höre z.B. traurige Musik, wenn du ein trauriges Bild zeichnest und fröhliche, wenn es ein belebendes Motiv werden soll. Hörspiele sind manchmal auch super als Inspiration.

Manchmal ist es auch sinnvoll den Fernseher im Hintergrund laufen zu lassen, je nachdem was du zeichnest. Vor allem bei Fanarts zu Serien, die man sich gerade ansieht, kann das sehr motivierend sein. Lass dich nur nicht zu sehr davon ablenken.

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Verpflegung

Iss etwas, bevor du zeichnest. Denn mit Hunger zeichnet es sich meistens nicht gut. Stell dir am besten auch immer etwas zu trinken bereit, damit du nicht Wasser holen musst, wenn du Durst bekommst und gerade mitten im Bild steckst. Kleine Süßigkeiten helfen auch manchmal bei der Motivation.

Eine Decke oder Wärmflasche bereit zu legen bevor man anfängt, ist auch nie verkehrt. Beim Zeichnen bewegt man sich oft sehr lange nicht und dann kann es schnell mal kalt werden.

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Zeichenmaterial

Natürlich darf das wichtigste an deinem Arbeitsplatz nicht fehlen:

  • verschiedene Papiersorten
  • Stifte
  • Pinsel
  • Farben aller Art
  • Lineale
  • Schere und Kleber
  • Leuchttisch
  • Spitzer
  • Motivpapier
  • Radiergummi
  • oder was du sonnst noch alles zum Zeichnen benötigst.

 


 

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Kurzgeschichte: Dimensionssprung (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 3)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

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Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Dimensionssprung

 

Es ist noch nicht lange her, da kam ein kleines Mädchen völlig aufgelöst in meine Bar. Ihr Name war Ellie. Und Ellie erzählte mir tränenüberströmt etwas über ihre große Schwester, Kiara. Kiara, die Ellie nie beachtete, doch von Ellie vergöttert wurde. Kiara, die immer nur zu Kim aufblickte, der dritten Schwester.

Die drei Schwestern lebten auf einer seltsamen Welt. Drei Kugeln schwebten mitten im Nichts, voll gestopft mit Wohnungen. Auf ihrer Oberseite trugen sie eine unerschöpfliche Energiequelle. Der Platz war endlich, deswegen entsorgte man die Toten einfach ins All. Doch Einigen war ein anderer Weg bestimmt. Ellie erzählte mir eine Geschichte, die so außergewöhnlich war, dass nur die wenigstens sie begreifen konnten…

 

„Kiara, wach auf“, die Stimme schmerzte in ihrem Kopf. Sie versuchte die Augen zu öffnen, doch das Licht versetzte ihr einen Stich. Zu hell. Sofort erkannte Kiara, dass etwas schief gelaufen war.

„Du musst in den Zug“, hörte sie wieder eine Stimme sagen, eine sehr junge, helle Stimme.

„Was? Kim, bist du das?“, etwas benommen begann sie sich aufzurichten. Es war Ellie, die sich jedoch sofort umdrehte und den Raum verlies. Erinnerungen durchschwemmten Kiara plötzlich. Ihre Schwester Kim fiel vom Dach. Langsam kam Kiara zu sich. Sie wollte ihr folgen, ohne Kim gab es kein Leben. Scheinbar war ihr Versuch gescheitert.

„Kiara, der Zug wartet“, sagte jemand anderes. Diese Worte kamen von einem der Wächter! Ihre Stimmung änderte sich schlagartig. Die Wächter der Außentore! Kiara war sich nicht sicher, ob sie erleichtert sein sollte. Ihr Selbstmord war gescheitert. Eine brutale Entscheidung, die aktuelle Zeit zu verlassen. Doch jetzt gab es einen anderen Weg. Vielleicht einer, der zu Kim führte.

Kranke Menschen durften mit dem Zug reisen. Auch Mörder, Diebe und andere Kriminelle, die niemand in den drei Städten haben möchte. Menschen mit Problemen konnte man in den 3 Städten nicht gebrauchen. Deswegen wurde Kiara in den Zug geschickt.

Der Zug fuhr einmal in der Woche und nahm alle Unerwünschten mit. Er war eine Konstruktion höherer Wesen. Durch ihn wandelte sich Zeit zu einer räumlichen Dimension.

Noch ein letzten Blick zurück, gleich würde er die Stadt verlassen, Richtung All. Richtung Anderswo. Einem Ort außerhalb des uns bekannten Universums.

Jeder der in dem Zug fuhr, drang in einen Übergeordneten Raum ein. Dies war eines der ersten Dinge, die Kiara in der Schule gelernt hatte. Für jemanden, der in einer 4-Dimensionale Welt lebte und nur die 3 Dimensionen begehen konnte, war dieser 5-Dimensionale Ort unverständlich. „Der Ort, wo die Toten hingehen“, so hatte ihn Kim immer genannt.

Während der Reise änderte sich die Einheit der Zeit zu einem Raumabschnitt, in dem Vergangenheit und Zukunft begehbar waren, wie eine Strecke. Und eine neue, unbekannte 5. Dimension ersetzte die Zeit.

Noch etwas benommen von ihren Verletzungen spürte Kiara einen Ruck, als sich der Zug in Bewegung setzte. Das letzte was sie sah, bevor der Zug die Dimension der lebenden verließ, waren die Augen von Ellie. Da stand sie, draußen am Bahnsteig. Die dritte Schwester. Die kleinste von ihnen. Die Schwester, die immer im Hintergrund stand. Die Schwester, die Kiara immer vergessen hatten. Die Schwester, die nicht Kim war. Und sie besaß die traurigsten Augen von allen. Ihr Blick durchdrang Kiara wie ein Schuss, mitten ins Gesicht.

 

Traurig, nicht wahr? Kannst du dir vorstellen, dass mich diese Geschichte nicht berührt hat? Nein? Naja, es ist eben so. Ich bin ein Roboter… Du kannst die 5. Dimension vielleicht nicht verstehen, aber ich kann es. Und ich war dort. Ich traf Kiara. Es geht ihr nicht gut. Kim ging weiter nach oben, in die 6. Dimension, verrückt was? Kiara hat sie nicht mehr getroffen. Aber Ellie lebt noch, ganz sicher. Sie war nicht in der 5. Dimension. Ellie ist noch irgendwo da draußen. Ich frage mich, wie es ihr geht und was sie jetzt macht. Ob sie wohl zurück nach Hause ging? Vielleicht kannst du sie ja für mich finden?

 


 

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