Ein Versuch mit Pastellkreiden auf Mi-Teintes

Gestern hab ich endlich das Mi-Teintes Papier ausprobiert, das mir die liebe Petey geschickt hat. Es handelt sich dabei um buntes, 160 g/m² schweres Papier. Ich bin zwar Stärke 300 g/m² gewohnt, aber da man hier kein Wasser braucht, reicht diese Dicke leicht aus.

Sockenzombie

Vorne ist es wirklich sehr rau. Da ich so stark stukturiertes Papier immer etwas hinderlich finde, hab ich mich einfach entschieden, die glatte Rückseite zu benutzen. Man kann den Unterschied auf dem Foto recht gut erkennen.

Erkenntnis: Pastellkreiden sind eine ganz schön bröselige Angelegenheit. Und natürlich hab ich das mit den Papierwischern verplant und stattdessen meine Finger benutzt. Die waren danach schwarz und blau. :P

Was ich schön fand, ist das Mischen der Kreiden direkt auf dem Papier. Man kann damit sehr feine und weiche Farbübergänge zeichnen. Gerade dieses weiche gefällt mir und mit etwas Übung könnte man bestimmt auch coole Details hinbekommen.

Wir haben zwar noch Herbst, aber ich bin schon voll in frieriger Winterstimmung. Und für das blaue Papier bot sich ein eisiges Motiv einfach gut an.

Sockenzombie

Sieht für meine erste Pastellkarte doch ganz ordentlich aus oder?

Was mir jetzt noch fehlt ist ein Fixierspray, man kann die Oberfläche der Karte noch nicht berühren, ohne dass das Bild kaputt wird…

Wer von euch hat schon mal mit Pastellkreiden gearbeitet? Ihr dürft hier drunter gerne eure Pastellkunstwerke verlinken!

2 Kommentare

  1. Ich probier gern immer mal meine Kreiden aus und ja, es ist sehr staubig :D Ich habs bisher weggepustet – dabei gabs irgendwann bunte Streifen übers Papier, weil die Pigmente beim drüberfliegen eben Streifchen gemalt haben :D Was ir noch gut hilft sind Wattepads und Wattestäbchen zum Mischen und verteilen der Pigmente ^^

  2. Ahh, Wattestäbchen, dass ist eine super Idee, muss ich mal versuchen ^_^
    Danke für den Tipp!

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