Kurzgeschichte: Traum oder Wirklichkeit (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 10)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

sockenzombie
Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Traum oder Wirklichkeit

 

Pass auf, jetzt kannst du was lernen! Einem Vorgesetzten sollte man nicht auf den Kopf schlagen. Wirklich nicht, glaub mir, ich habs ausprobiert. Aber er wurde dann ganz böse und hat versucht mich zu zerlegen. Dabei wollte ich nur einen Programmfehler beheben, weil er eine falsche Entscheidung traf. Bei manchen Maschinen klappt das doch auch so! Woher soll ich wissen, dass man das bei lebenden Wesen nicht machen darf? Natürlich konnte ich danach nicht zulassen, dass mein Boss mich zerlegt. Darum zerlegte ich ihn. Und jetzt gehört die Bar mir ganz allein. Darüber hab ich mich sogar fast gefreut! Wenn ich nur Freude empfinden könnte… Aber einmal kam jemand namens Lian in meine Bar und sie hat auch einen Vorgesetzten geschlagen! Dafür trug er allerdings auch selber die Schuld, er hätte sie eben nicht einsperren dürfen…

 

„Sie kommen!“, schrie Lian. Ihre Augen waren fest geschlossen. Auf einem Bett liegend zuckte sie unruhig hin und her. Ihre helle Kleidung erinnerte an einen Schlafanzug und lies ihr Gesicht blass, fast geisterhaft erscheinen.
„Wer kommt?“ Die sanfte Stimme des Hypnotiseurs führte sie weiter. Er stand neben ihrem Bett. Stühle gab es in dem weißen Raum keine. Auch keine Fenster.
„Ich spüre sie, sie sind in der Nähe!“
„Wer ist in der Nähe?“
„Geht weg! Ich will nicht! Nein!“
Dr. Allen erkannte, dass er so nicht weiter kam. „Es ist Tag. Du sitzt bequem an einem Tisch. Und du erinnerst dich. Was tust du in so einer Situation?“
„Ich stelle mir vor, wie ich ein Schutzschild aufbaue. Um mich herum. Wo sie nicht durchkommen können.“
„Und hilft es?“
„Manchmal hält es sie ab. Aber sie wissen trotzdem, dass ich da bin.“
„Warum?“
„Wegen dem Sender.“
„Erzähl mir etwas über den Sender.“
„Er ist in mir drin.“
„Wo genau?“
„Weiß nicht.“
„Wie ist er dahin gelangt?“
„Sie haben es getan. Bitte, das helle Licht, es soll aufhören!“

Draußen vor der Tür standen zwei Männer in weißen Kitteln. Sie blickten durch das eingelassene Sichtfenster.

„Wie lange geht das schon so?“, frage der Kleinere der beiden Männer. Sein Name war Gertholdbrecht Crow und er trug eine dunkle Sonnenbrille. Er war neu und Mr. Henricks hatte die Aufgabe, ihn in seine Arbeit einzuweisen.

„Seit sie hier ist Mr. Crow. Sie spricht oft mit sich selbst.“ Er reichte ihm ihre Akte.

Mr. Crow überflog sie: Patientenbericht Lian Allen. Nummer 394. Status F05. „Wisst ihr, wo die Kühe hinkommen, die von UFOs entführt werden? Ich weiß es! Ich war dort! Es ist so wunderschön!“, las er vor, „Sie schreiben wirklich jedes Wort mit, was sie sagt?“

„Nein, nicht alles. Aber diesen Satz sagt sie öfter.“

„Streichen sie ihn.“

„Warum?“

„Weil er nicht der Wahrheit entspricht.“

„Fast nichts was unsere Patienten berichten entspricht der Wahrheit. Sie ist verrückt.“

„Nein.“

„Wie meinen Sie das?“

„Der Ort an dem sie war. Er ist nicht schön. Er ist schrecklich.“ Mit diesen Worten setzte der Mann seine Brille ab und Mr. Henricks erkannt die übergroßen, schwarzen Augen, ähnlich denen einer Fliege. Crow war eindeutig kein Mensch! Und Lian Allen war nicht verrückt.

 

Empfindest du das als gruselig? Wie fühlt es sich an, wenn einem das Blut in den Adern gefriert? Muss doch kalt sein. Und sterbt ihr lebenden Wesen dann nicht, wenn so was passiert?

Lian hat erzählt, das Crow sie aus dieser Anstalt entführte, aber Lian entkam ihm. Sie hat ihm auf den Kopf geschlagen, wie ich meinem Boss! Als sie mein Lokal betrat, war sie ganz allein. Lian redete zwar ständig mit einem Dr. Allen, aber ich entdeckte niemanden. Vielleicht war er unsichtbar?

 

Kurze Zeit später kam dieser Crow hier her, er suchte sie. Aber da war Lian längst verschwunden. Da ging er auch wieder. Hat wirklich große Augen, dieser Kerl. Und höflich war er auch nicht gerade, ein wenig geheimnisvoll. Bete, dass du ihm nie begegnest! Nur dieser Ort, wo die von UFOs entführten Kühe untergebracht werden lässt mir keine Ruhe. Mach bitte ein paar Fotos für mich, wenn du dort mal hinkommen solltest!

 


 

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


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Kapitel 2: Möglichkeiten der Interaktion (Wie wird meine Künstlerseite bekannter?)

Diese Tipps sind Teil des E-Books:

 

2.1 Kommentare

Damit Besucher auf dich aufmerksam werden, müssen sie dich erst einmal finden. Du benötigst also Wegweiser und Straßen, die zu dir führen. Im Internet sind das Links. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wie du sie bekommst, eine davon ist das Schreiben von Kommentaren.

Wenn du auf deine Seite hinweist, achte immer darauf, dass es wirklich passt und dass du damit zu einem Thema etwas beiträgst. Hohle Sätze, die nur darauf abzielen deinen Link zu hinterlassen und Besucher abzustauben, kommen nicht gut an.

2.1.1 Foren

Du kannst in Foren Beiträge verfassen, die mit dem Thema deiner Künstlerseite zu tun haben. Suche dir dafür ein paar Threads mit Themen, über die du auf deiner Künstlerseite selbst schon geschrieben hast. Das kann zum Beispiel ein Thread sein, in dem jemand um Hilfe fragt oder nach Anleitungen sucht. Wenn du mit einem Thema von deiner Künstlerseite helfen kannst oder genau das Tutorial geschrieben hast, nachdem jemand sucht, dann meldet dich und helfe. Das nützt euch beiden und zusätzlich den Leuten, die still mitlesen. Und davon gibt es meist eine ganze Menge.

2.1.2 Blog Kommentare

Auch Blog Kommentare können dir neue Besucher bringen. Suche dir dafür am besten Künstlerblogs, die sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigen, wie du mit deiner Künstlerseite. Du kannst mit Texten von deiner Seite etwas Hilfreiches zum Thema eines Blogartikels beitragen. Schreibe also etwas dazu und verlinkt dann auf deinen Text.

Meistens musst du nicht mal direkt im Text verlinken. Du kannst auch einfach so Kommentare auf Blogs schreiben. Oft ist es möglich, den Namen deines Kommentars auf deine Seite verlinken zu lassen. Wenn du also einen interessanten und passenden Kommentar geschrieben hast, klicken die Leser deines Kommentars vielleicht auf deinen Namen und gelangen so auf deine Künstlerseite. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass du auch etwas Sinnvolles schreibst.

2.1.3 Kommentare auf Social Media Seiten

Hilfreiche Kommentare auf Social Media Seiten wie z.B. Facebook kommen ebenfalls gut an. Wenn du mit einem Text oder einem Bild auf deiner Künstlerseite eine Frage eines Users beantworten kannst, dann schreibe das in einem Kommentar drunter. Der Fragesteller wird dir dankbar sein. Das bringt dir außerdem viel Aufmerksamkeit, denn diesen Kommentar lesen nicht nur die Fragesteller, sondern auch viele andere Benutzer, die auf der Social Media Seite unterwegs sind.

Wichtig dabei ist, dass du beim Kommentieren nicht aufdringlich bist und deine Links wirklich nur dort hinterlässt, wo es erlaubt ist und thematisch passt. Werde nicht zum Spamer, so was mögen Besucher gar nicht.

Versuche anderen mit deinen Kommentaren zu helfen und etwas zum jeweiligen Thema beizutragen, dann werden sich die Leute auch bedanken und auf deine Seite kommen.

2.2 Profile und Forensignaturen

Eine gute Möglichkeit kurzfristig aufzufallen sind Forensignaturen. Kurzfristig deswegen, weil in einem Forum oft Stammuser unterwegs sind. Irgendwann haben viele drauf geklickt und wissen bereits, was unter deinem Link zu finden ist. Ein zweites Mal braucht man eine Information selten, also solltest du die Signatur nach einiger Zeit ändern.

So eine Signatur lohnt sich allerdings nur, wenn du in einem Forum sehr aktiv bist. Je mehr Beiträge du schreibst, desto öfter platzierst du deinen Link. Erkundige dich dabei auch immer, was als Signatur im jeweiligen Forum erlaubt ist und setze dann je nach Möglichkeit deinen Link rein oder auch kleine Banner, die zu deiner Künstlerseite führen.

Diese Methode ist besonders effizient, wenn du nicht nur deinen Link präsentierst, sondern zusätzlich einen kurzen Hinweis gibst, was die Leser nützliches finden werden, wenn diese drauf klicken. Wichtig ist, dass sie das, was du hier schreibst auch wirklich auf deiner Seite finden können. Eine Lüge spricht sich schnell herum, also biete deinen Lesern immer einen echten, realen Nutzen.

Auf Seiten und Foren, auf denen du sehr aktiv bist, gibt es eine weitere Möglichkeit einen wertvollen Link zu ergattern und zwar mit deinem Profil. Wer aktiv ist, erweckt immer Aufmerksamkeit. Wenn du etwas Interessantes zu sagen hast, zeigen die Menschen Interesse an deiner Person und schauen sich deswegen auch irgendwann dein Profil im Forum oder auf der jeweiligen Seite an. Wenn es sie überzeugt und du es schaffst, dass die Leute mehr über dich wissen möchten, klicken sie auch gerne auf die Adresse deiner Künstlerseite, die du im Profil stehen hast.

Das alles klappt natürlich immer am besten, wenn du auf Seiten und in Foren unterwegs bist, die mit dem Thema deiner Künstlerseite zu tun haben, denn dort findest du Leute mit ähnlichen Interessen.

2.3 Fragen stellen und beantworten

Damit deine Besucher sehen, dass sie dir wichtig sind, kannst du ihnen hin und wieder offene Fragen stellen. Das bezieht sie in deine Künstlerseite mit ein. Besonders am Ende eines Textes ist das sinnvoll. Damit zeigst du, dass du interagieren willst und du das alles nicht nur für dich allein machst.

Wenn du eine Kommentarfunktion hast, können dir deine Leser darauf antworten und du bist im Gespräch. Menschen sind gerne Teil von etwas, also lasse sie doch an deiner Seite teilhaben.

Du kannst nach allem Möglichen fragen, zum Beispiel nach Motiv-Wünschen oder Lieblingsfarben deiner Leser. Frage nach neuen Ideen oder gehe genauer auf deinen Text ein und frage die Leute nach ihrer Meinung zum Thema.

Viele freuen sich, wenn sie helfen können. Also frage auch hin und wieder nach Hilfe. Das ist keine Schwäche und zeigt deinen Lesern, dass du nicht über ihnen stehst und auch nur ein Mensch bist. Es macht dich sympathisch. Niemand ist unfehlbar, versuchst du es aber zu sein, wirkt das ein wenig abschreckend.

Frage deine Besucher hin und wieder, was ihnen an deiner Seite gefällt und was ihnen fehlt. Das ist gut, um Feedback zu erhalten. So erfährst du, was deine Besucher von dir erwarten. Du kannst dann von dem, was ihnen gefällt, noch mehr bringen und diese Themen genauer ausarbeiten. Oft bringen dich deine Besucher durch das Feedback auch auf neue Ideen, auf die du zurückgreifen kannst.

Mache aber nicht blind, was sie dir sagen, sonnst könnte es schnell passieren, dass deine eigene Seite zu der Seite von vielen Fremden wird. Bei den Wünschen deiner Leser solltest du immer abwägen, ob sie zu dir passen. Wenn ja, dann greife ihre Anregungen auf und setze sie um. Das freut deine Besucher und weckt Sympathie. Sie werden wieder auf deine Künstlerseite kommen und vielleicht sogar zu Stammlesern.

Vergiss nicht, dass deine Meinung nicht die einzig existierende ist. Wenn deine Besucher nicht deiner Meinung sind, musst du das akzeptieren. Streite dich nicht mit ihnen darüber, sondern biete ihnen die Möglichkeit sich trotzdem zu äußern. Es kommt gut an, wenn du ein wenig toleranter bist, lösche also keine Kommentare von deiner Seite, nur weil sie dir selbst nicht gefallen. So etwas würde sich herumsprechen und negative Folgen für dich haben.

Sehr wichtig ist es auch, dass du Fragen nicht unbeantwortet lässt. Reagiere auf die Fragen und Kommentare deiner Besucher. Geh auf ihre Fragen ein und bedanke dich bei ihnen dafür. Wenn du sie ignorierst, denken sie vielleicht, dass ihre Kommentare nicht willkommen sind und werden dir nicht mehr schreiben.

2.4 Vernetze dich

Diese Methode solltest du nicht unterschätzen. Wenn du dich mit anderen vernetzt, reden die Leute über dich und du wirst bekannter. Nachfolgend findest du ein paar Ideen, um dich mit anderen zu vernetzen.

Du kannst auf Künstlerblogs nachfragen, ob du einen Gastbeitrag schreiben darfst. Der Künstler veröffentlicht dann deinen Artikel auf seinem Blog, das heißt du profitierst von den Lesern des Künstlerblogs und erhältst auch noch einen Link auf deine Seite. Wenn dein Beitrag gut geschrieben ist, werden die Leser dem Link folgen, um noch mehr von dir zu lesen. Auch der Künstler profitiert von deinem Wissen. Außerdem kannst du seine Seite verlinken, um auf deinen Artikel hinzuweisen. So hat jeder etwas gewonnen.

Ebenso ist es für dich von Nutzen, wenn du andere Künstler auf deiner Seite zu Wort kommen lässt. Führe z.B. Interviews und veröffentliche sie auf deiner Seite. Das hat zur Folge, dass der Interviewte und die Fans des Interviewten von dir schreiben werden. So bringst du dich ins Gespräch und neue Menschen werden auf dich aufmerksam.

Verlinke deine Empfehlungen. Sich vernetzen heißt nicht nur nehmen. Gib den Leuten etwas zurück, empfehle Künstler oder Artikel, die dir am Herzen liegen und zeige, dass du nicht nur in deiner eigenen Welt lebst. Das bietet einen Mehrwert für deine Besucher. Die Verlinkten freuen sich und manche geben dir sogar etwas zurück.

Auch eine Facebook-Seite oder ein Profil auf anderen Social Media Seiten bringt sehr viel. Da dieses Thema sehr umfangreich ist, solltest du dich im nächsten Abschnitt genauer damit beschäftigen.

2.5 Social Media Seiten

Ich zähle hier Facebook auf, weil die Seite sehr bekannt ist, du kannst hier aber auch andere Seiten einsetzten, wie zum Beispiel Twitter oder Google+.

Warum bringt es so viel, wenn du ein Profil auf diesen Seiten hast, die über deine Künstlerseite gehen? Ganz einfach, weil dort Leute unterwegs sind. Sehr viele Leute. Sie treffen dort alle aufeinander und von da aus kannst du die an dir interessierten herausfiltern und sie auf deine eigene Seite ziehen.

Für erste Besucher, kannst du deine Freunde bitten, deine Social-Media Seite zu liken und zu teilen. Wichtig ist auch ein gutes Profil und/oder Coverbild, das Blicke auf sich zieht. Wechsle es nicht zu oft, damit sich andere daran gewöhnen können und dich sofort erkennen.

Mit Beiträgen auf deiner Facebookseite steigerst du deine Sichtbarkeit. Damit die Leute auch auf den Link zu deiner Künstlerseite klicken, ist es wichtig, wie du deine Beiträge verfasst. Versuche mit deinem Beitrag deinen Lesern etwas zu bieten. Weise sie zum Beispiel auf einen hilfreichen Text hin, der sich auf deiner Künstlerseite befindet. Das klappt sehr gut für:

  • Anleitungen und Tutorials
  • Tipps zu bestimmtem Zeichenmaterial
  • Hilfreiche Infos über Zeichentechniken
  • Ideen, um neue Motive zu finden
  • kleine Geschichten zu deinen Bildern

Die Art des Inhalts bestimmt deine Zielgruppe. Wäge ab, wer dem Link folgen soll. Möchtest du Leute, die deine Kunst anschauen, kaufen oder bewundern? Oder möchtest du Künstler ansprechen, die selber zeichnen?

Damit dein Beitrag mehr Menschen angezeigt wird, musst du ihn prominenter machen. Das erreichst du hauptsächlich durch Interaktion. Und Interaktion erreichst du zum Beispiel durch Fragen, die andere in den Kommentaren beantworten können.

Mehr Kommentare unter deinem Beitrag bedeuten, dass der Beitrag mehreren Usern angezeigt wird. Versuche also die Gespräche in den Kommentaren am Laufen zu halten, um deine Reichweite zu erhöhen.

Schreibe deinen Beitrag über etwas Überraschendes oder etwas Fesselndes. Etwas das dich fasziniert und auch andere faszinieren könnte. Denke darüber nach, was die Leute beschäftigt. Was macht ihnen zu schaffen? Worüber würden sie gerne mehr erfahren? Auch provokante Themen regen Diskussionen an. Suche nach Themen, die polarisieren, Themen, bei denen es gegensätzliche Meinungen gibt. Hier kann es allerdings schnell zu Streitigkeiten kommen und du solltest gut aufpassen, damit es nicht ausartet. Bleibe bei den Diskussionen also möglichst höflich und akzeptiere die Meinung anderer, auch wenn sie nicht deiner eigenen entspricht.

Du kannst dir auch etwas Lustiges ausdenken und versuchen deine Leser zum Lachen zu bringen, dann liken sie deinen Beitrag. Mehr Likes erhöhen deine Sichtbarkeit. Schreibe also etwas, was man liken kann. Etwas, was die Leute schön finden oder gerne mögen. Es ist wichtig, dass du nicht zu negativ rüber kommst, denn Negatives liket man nicht. Überlege dir zum Beispiel genau, wie du eine Frage oder einen Satz formulierst, damit man ihn liken kann.

Eine weitere Möglichkeit ist es, deinen Beitrag zu teilen. Es bringt enorm viel, wenn du ihn nicht nur auf deinem privaten Profil teilst, sondern auch in Gruppen, zu denen er thematisch passt. Suche dafür einfach mit entsprechenden Begriffen nach Gruppen und trage dich bei ihnen ein. Du lernst dort andere Leute kennen, die sich auch für dein Thema interessieren und kannst beobachten, wie ihre Beiträge aussehen, welche gut ankommen und welche eher nicht. Durch das Teilen deiner Beiträge in diesen Gruppen erhältst du neue Facebook-Fans, die deine Seite liken und auch neue Besucher für deine eigene Künstlerseite.

Zusammengefasst, mehr Reichweite für einen Beitrag gibt es durch:

  • Kommentare
  • Likes
  • Teilen

Allgemein kann man sagen, dass Social Media nur etwas bringt, wenn du dort selbst sehr aktiv bist. Ohne Kommunikation funktioniert es nicht.

2.6 Aktionen

Je nach Art der Aktion erhältst du von verschiedensten Menschen Aufmerksamkeit. Wichtig dabei ist, dass die Aktion immer mit deiner Kunst zu tun hat, sonnst ziehst du Menschen an, die sich nur für die Aktion, nicht aber für dich und deine Seite interessieren. Es gibt so viele verschiedene Arten von Aktionen, such dir ein paar heraus, die dir gefallen. Sei auch kreativ und denke dir selber ein paar Aktionen aus, die zu deiner Künstlerseite passen!

Aktionen mit anderen Künstlern bringen dich und deine Seite ins Gespräch. Such dir ein paar andere Künstler und denkt euch zusammen Aufgaben aus, die ihr miteinander erledigt. Du kannst dann ihre entstandenen Bilder auf deiner Seite verlinken und die anderen verlinken deine Ergebnisse. Oft musst du dir nicht unbedingt selbst etwas ausdenken, auch das einfache Mitmachen bei Aktionen von anderen Künstlern bringt schon was. Selbst eine Aktion zu veranstalten ist natürlich effizienter und gibt dir mehr Aufmerksamkeit und mehr Interaktion für dich.

Du kannst zum Beispiel ein paar Skizzen verlosen oder ein Wunschbild. Viele würden sich darüber freuen und manche empfehlen deine Aktion sogar weiter. Oder du startest einen Bildermaraton und zeichnest jeden Tag ein Wunschbild deiner Fans.

Kleine Wettbewerbe sind ebenfalls sehr beliebt und ziehen viele Leute an. Mit Wettbewerben sind nicht unbedingt Zeichenwettbewerbe gemeint. Viele deiner Fans zeichnen selbst vielleicht gar nicht. Du kannst sie miteinbeziehen, indem du zum Beispiel einen Ideen-Wettbewerb veranstaltest. Frag deine Besucher nach verrückten Motivideen. Die coolste Idee gewinnt dann ein Bild von dir.

Diese Tipps sind Teil des E-Books:


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Kurzgeschichte: Eine wichtige Aufgabe (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 9)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

sockenzombie
Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Eine wichtige Aufgabe

 

Stell dir vor, es gibt Raumschiffe, die komplett mit Wasser befüllt sind! Darin leben Wasserwesen. Ein gewisser Jona fand etwas mehr über sie heraus. Aber erzählt hat mir diese Geschichte Jenn, seine Schwester. Ganz gehetzt kam sie zu mir und wollte nur ein Glas Wasser. Schien so, als wäre sie auf der Flucht. Trotzdem konnte ich ihr ein paar Worte entlocken…

 

„Jona, was machst du hier?“, fragte ich erschrocken, als mein Zwillingsbruder in die Wohnung stürmte.

„Wissen ist gefährlich Jenn.“ Er schloss das einzige Fenster im Zimmer und zog mich zu Boden. „Wir haben sie erst vor kurzem entdeckt. Durch sie gelang uns der Durchbruch. Jahrelang erforschten wir das Material, seit die Blubbs in dieser unterirdischen Höhle entdeckt wurden-“ Er hielt inne.

Durch die Rolloschlitze erkannte ich blinkendes Licht. Ein Wagen fuhr draußen vorbei. Von weitem kam ein Alarmgeräusch näher.

„Wirst du gesucht?“

Mein Bruder ging nicht auf die Frage ein, sondern zog ein kleines Gerät mit Bildschirm und ein paar Tasten hervor. „Schau dir das an!“

Und ich sah die Wesen. Außerirdische, die durch Wasser schwammen. „Was tun sie da?“, flüsterte ich und starrte ungläubig auf den Bildschirm.

„Sie sammeln Blubbs.“ Seine Stimme war jetzt so leise, dass ich ihn kaum noch verstand. Verstohlen sah er sich um. „Das sind Wasseratmer vom Planeten Kapri. Sie besitzen sogar mit Wasser gefüllte Raumschiffe!“

„Das ist also das geheime Projekt“, murmelte ich. Er zeigte mir tatsächlich etwas von seiner Arbeit. Das kam mir falsch vor. All die Jahre brachte man nie ein Wort darüber aus ihm hervor.

„Interessiert es dich gar nicht was Blubbs sind?“
Ich schwieg und betrachtete fasziniert die wunderschönen Wesen am Bildschirm. Irgendetwas stimmte nicht. Mein Bruder war immer stolz auf diese Arbeit, aber er erzählte nie etwas darüber. Alles unterlag strengster Geheimhaltung. Bis jetzt.
„Also, als Blubbs bezeichnen wir kleine Blasen von ölartigem Material in Wasser. Es hält ihre Flüssigkeiten im Luftleeren Raum stabil und…“

„Stopp! Warum erzählst du mir das?“

„Weil…“, Jona zögerte kurz, „… Jenn, es ist wichtig, dass die Informationen nicht verloren gehen.“

„Warum sollten sie verloren gehen?“

„Meine Kollegen sind tot. Alle Wissenschaftler, die am Projekt beteiligt waren, wurden ermordet!“

„Was? Das… Aber… Jona, warum?“

Wieder ignorierte er die Frage. „Du musst sie warnen, Jenn. Unsere Regierung plant einen Übergriff. Sie wollen an die Blubbs ran kommen.“

„Ich soll zu diesen Wesen?“

„Ja, genau!“
Er stand auf und blickte durch die Rolloschlitze.

„Jona, warum ich? Warum erzählst du mir das?“, fragte ich wieder.

„Ich kann es nicht mehr.“
Mit diesen Worten löste er sich auf.

Er war nur ein Hologramm. Eine letzte Nachricht an mich.

 

Ich frage mich, warum jeder hinter diesen Blubbs her ist… Hoffentlich ist Jenn nichts passiert. Sie redete ständig davon, dass man sie umbringen wollte. Und von dieser wichtigen Aufgabe und dass ich bloß niemandem von ihr erzählen sollte! Oh… jetzt hab ich es ja doch getan. Du bist aber keiner von diesen Regierungsungeheuern, nein? Jenn ist eine nette Frau. Wenn du sie ermorden willst, muss ich dich leider eliminieren. Allerdings könnte sie sicher Hilfe brauchen, sie muss doch diese Wasserwesen warnen. Du wolltest doch sicher schon immer mal diese Blubbs erforschen oder? Natürlich wolltest du das! Na dann los, reise ihr hinterher!

 


 

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Kapitel 1: Inhalt und Präsentation (Wie wird meine Künstlerseite bekannter?)

Diese Tipps sind Teil des E-Books:

Vorwort

Es gibt tausende von guten Künstlerseiten. Einige haben viele Besucher und wirken sehr aktiv. Andere faulen nur langsam vor sich hin.

In diesem Buch stelle ich dir Möglichkeiten vor, wie du deine eigene Künstlerseite bekannter machen kannst. Viele der Tipps können jedoch auch für Facebook-Künstlerseiten oder andere „Social Media“ Seiten angewandt werden.

Nicht jede Strategie wird für deine Seite geeignet sein, da die einzelnen Möglichkeiten immer von der Art und vom Inhalt deiner Seiten abhängen. Doch selbst, wenn du nur ein paar Tipps umsetzt, wirst du sehen, dass sie dir mehr Besucher und Likes bringen werden.

Das Wichtigste dabei ist immer Geduld. Das willst du sicher nicht hören, aber eine Künstlerseite wird nicht von heute auf morgen berühmt. Jahrelang mussten viele bekannte Künstler hart arbeiten, um sich ihre Seite aufzubauen. Sei darauf vorbereitet, dass sich die Ergebnisse deiner Bemühungen nicht sofort zeigen.

Um erfolgreich zu sein, musst du durchhalten und immer weiter an deiner Seite arbeiten. Je länger man etwas macht, desto mehr guter Inhalt wird entstehen. Mit kontinuierlicher Arbeit wird die Qualität deiner Künstlerseite immer weiter steigen und dadurch immer mehr Besucher anziehen. Lasse deiner Seite Zeit zu wachsen und gib nicht frühzeitig auf!

Es ist eine Frage des Willens. Du musst es wirklich wollen und etwas dafür tun. Allein dieses Buch zu lesen reicht nicht. Nur wer sich aufrafft, die Dinge auch umzusetzen, wird Erfolg haben. Wer mit vollem Herzen etwas macht, der fällt auf. Wer all seine Leidenschaft in eine Künstlerseite setzt, wird einen Ort im Internet kreieren, der voller Energie steckt und das merken die Besucher. Mit der richtigen Einstellung kannst du es schaffen!

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei, gibt alles! Schicke mir und meinen Lesern doch gleich mal einen Link zu deiner Seite in einem Kommentar hier drunter. Ich sehe mir gerne deine Kunstwerke an oder stöbere in deinen Texten.

Bleib dran!

Sockenzombie

1.1 Inhalt

Fangen wir mit dem Wichtigsten an, dem Inhalt einer Künstlerseite. Wirklich alles hängt vom Inhalt ab! Nur mit gutem Inhalt kannst du Besucher auf deine Seite locken und sie von deiner Kunst überzeugen.

1.1.1 Nutzen

Stelle dir die Frage, was deine Seite anderen bringt. Es macht keinen Sinn, wenn du bekannt werden willst, aber deine Kunst nur für dich selbst veröffentlichst. Du braucht etwas, was auch andere interessant finden. Gib deinen Besuchern Inhalt, den sie lesen wollen.

Mache dir eine Liste und schreibe alle Punkte auf, die du bei anderen mit deiner Seite erreichen möchtest. Überlege dir, was deine Seite bewirken soll und ob es deinen Lesern etwas bringt.

Das ist nämlich die wichtigste Frage, die du dir stellen musst:

  • Was nützt deine Seite den Lesern?

Jetzt denkst du vielleicht, du willst eben deine Bilder herzeigen, mehr nicht. Ja, du bist ein Künstler und Menschen sehen sich gerne schöne Bilder an. Aber wenn du nur deine Kunstwerke herzeigen willst, würdest du nicht dieses Buch lesen. Du willst auch bekannt werden! Und dafür braucht es etwas mehr, als nur gute Bilder, denn von denen gibt es tausende da draußen! Wenn du nicht gerade wie ein Genie zeichnest oder bastelst, gehst du in der Masse unter! So traurig das ist, du musst dir klar machen, dass die Leute nicht auf deine Kunstwerke gewartet haben. Nur mit schönen Bildern allein wird deine Künstlerseite mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern. Damit möchte ich dich nicht demotivieren, sondern zeigen, dass du mehr bieten musst. Biete den Leuten etwas an, das einen Wert für sie hat. Finde eine Möglichkeit, wie du deine Bilder oder Basteleien noch interessanter machst und aus der großen Menge herausstichst.

Tatsache ist, Menschen mögen Außergewöhnliches. Es zieht sie an.

1.1.2 Einzigartigkeit und Massengeschmack

In einer Bäckerei liegen 100 gleiche Muffins. Keiner fällt besonders auf. Jetzt zeichnest du auf einen Smiley drauf. Er wird den Leuten sofort auffallen, er sticht ihnen ins Augen, weil er anders ist. Wenn sie ihn aber essen, werden sie feststellen, dass er innen genauso schmeckt wie all die anderen. Langweilig. Das bedarf einer Änderung! Befüllen wir den Smiley-Muffin mit Schokostücken! Jetzt ist nicht nur die Hülle außergewöhnlich, sondern auch der Inhalt. Ein Muffin, der in allen Punkten die anderen überflügelt. Er ist einmalig!

Genau das brauchst du auch für deine Künstlerseite. Nicht nur den Smiley, der die Leute auf deine Seite aufmerksam macht, sondern die Schokostücke in deinen Kunstwerken und Texten, die sie zu etwas Einzigartigem machen. Die Besucher müssen zwangsläufig deine Seite ansehen und lesen, denn das was du ihnen bietest mit deinem Inhalt, erhalten sie nirgendwo sonst.

Frage dich also, was deine Bilder so besonders macht. Warum sollen die Leute auf deine Künstlerseite kommen und nicht auf eine andere? Lege ganz konkret fest, was dich von anderen unterscheidet und arbeite daran. Stelle diesen Unterschied auf deiner Seite stärker in den Vordergrund. Um herauszufinden, was denn das gewisse Etwas bei dir ist, kannst du andere fragen, was ihnen an deinen Bildern am besten gefällt. Auch das Beantworten folgender Fragen hilft dir dabei:

  • Welcher Zeichenstil sagt dir am meisten zu?
  • Gibt es einen roten Faden, der sich durch all deine Kunstwerke zieht?
  • Welches deiner eigenen Werke gefällt dir am besten und warum?
  • Was ist das Verrückteste, was du je erschaffen hast?
  • Welche Geschichten verbergen sich hinter deinen Bildern?

Gibt es ein Bild, das bei deinen Besuchern besonders gut angekommen ist? Schau dir die Kommentare dazu an und befrage andere, was sie an dem Bild mögen. Meistens gibt es zwei Gründe:

  • Es ist ungewöhnlich und hebt sich von allen anderen ab. Weil etwas anders ist, fällt es auf. Du kannst versuchen mehr in diese Richtung zu arbeiten und diese Andersartigkeit in weiteren Kunstwerken mit einzuarbeiten.
  • Es entspricht dem Mainstream. Vielleicht ist es süß oder bringt alle zum Lachen. Wenn dir das Thema zusagt, dann versuche mehr in diese Richtung zu machen.

Es gibt Dinge, die sprechen immer eine große Masse an Menschen an. Meistens sind diese Dinge süß, unwiderstehlich, unkompliziert, lustig oder alles zusammen. Wenn du es schaffst, deinen eigenen Geschmack mit dem der Masse zu kombinieren, kannst du eine große Gruppe von Menschen auf dich aufmerksam machen.

Allerdings solltest du darauf gefasst sein, dass sich der Mainstream ändern kann. Finde dafür heraus, was gerade angesagt ist. Manche Dinge liegen heute noch im Trend und sind morgen schon vergessen.

Die Wahl liegt immer bei dir. Du kannst mit der Zeit gehen und selbst zum Trend werden oder dein eigenes Ding durchziehen, das so außergewöhnlich ist, dass man nicht drum herum kommt dich zu sehen.

1.1.3 Das Drumherum

Menschen interessieren sich auch für den Weg, nicht nur das Ziel. Zeige auf deiner Künstlerseite also nicht nur die fertigen Ergebnisse, sondern auch den Weg. Beschreibe, wie du deine Werke erschaffen hast.

  • Welche Probleme gab es und wie hast du sie gelöst?
  • Welche Materialien hast du dafür verwendet?
  • Wo hast du es gezeichnet oder gebastelt?
  • Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
  • Was hat dich zu einem Bild inspiriert?

Das alles sind Dinge, die andere wissen wollen. Schreibe mehr über die Hintergründe deines Schaffens, damit der Betrachter deiner Bilder einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen kann. Ein Kunstwerk allein kann jemanden emotional berühren. Aber den Weg zu kennen, wie es entstanden ist, gibt dem ganzen noch etwas Persönliches.

1.1.4 Etwas Hilfreiches

Eine andere Möglichkeit ist es, hilfreiche Inhalte auf deiner Seite zur Verfügung zu stellen. Menschen suchen immer nach Lösungen, nach Hilfen, nach Anleitungen. Biete sie ihnen an. Überlege, was du selbst gut kannst im Bezug auf deine Kunst und finde heraus, was andere darüber wissen wollen. Frage dich, was du selbst gerne wissen möchtest, wenn du dir die Seite eines anderen Künstlers ansiehst. Dadurch kommst du auf Themen, die du deinen eigenen Besuchern vorstellen könntest. Such dir etwas, was andere auch gerne einmal ausprobieren würden und gib ihnen die Möglichkeit dazu, indem du eine Anleitung darüber auf deiner Künstlerseite schreibst. Stelle dir dazu folgende Fragen:

  • Welche Zeichen- oder Basteltechniken beherrscht du besonders gut?
  • Welche Themen sprechen dich am meisten an?
  • Gibt es etwas, was man zu deiner Kunst erklären könnte?
  • Welche deiner Bilder sind dir besonders gut gelungen?
  • Könntest du beschreiben, wie du diese Werke erschaffen hast?
  • Auf was hast du beim Erstellen geachtet, was war das schwere daran?

1.1.5 Deine Überzeugung

Ich habe vorhin schon kurz das Thema „die richtige Einstellung“ angesprochen. Deine Einstellung wirkt sich sehr auf den Inhalt deiner Texte aus.

  • Wie stehst du zu deiner Kunst?

Es ist wichtig zu wissen, was du von deinen eigenen Werken hältst. Lese dir die Texte auf deiner Künstlerseite in Ruhe durch. Kommen sie dir eher positiv oder negativ vor? Schreibst du von Dingen, die dir gut gelungen sind? Oder schreibst du über Dinge, die du hättest besser machen können?

  • Wenn dir ein Bild selbst nicht gefällt, wie willst du dann jemand anderen überzeugen, dass es ihm gefällt?

Sei überzeugt von dir selbst! Setzt du den Leuten deine Fehler direkt vor die Nase, werden sie genau diese in deinem Werk sehen und die guten Dinge daran gar nicht mehr erkennen. Wenn du ständig schreibst, wie unzufrieden du mit deiner Arbeit bist, wirkt das abschreckend. Deine Besucher wollen keinen Jammerer, sie wollen nicht in deinem Selbstmitleid ertrinken. Ein Kunstwerk, an dem du selbst nur herummeckerst, hat nichts auf deiner Seite zu suchen. Zeige nur die Werke, auf die du stolz bist und beschreibe nicht haarklein jeden einzelnen Fehler. Niemand will das von dir lesen. Deine Aufgabe ist es, deine Besucher von deiner Kunst zu überzeugen.

1.2 Schreibstil

Die Art wie du schreibst ist von großer Bedeutung. Frage dich, welchen Eindruck du bei deinen Lesern hinterlässt. Sind deine Texte höflich, nett und hilfsbereit? Niemand möchte einen Text lesen, der überheblich klingt. Wenn dein Texte den Eindruck vermitteln, du hältst dich für etwas Besseres, machen sich die Leser schnell aus dem Staub. Sei aber trotzdem ehrlich und verstelle dich nicht. Authentizität kommt bei allen Besuchern gut an.

Oft ist es schwer, selbst herauszufinden, wie man schreibt. Frage dafür am besten andere nach ihrer Meinung, wie deine Texte rüber kommen.

Ein guter Schreibstil zieht Besucher an. Denn einen Text, den man gerne liest, empfiehlt man auch gerne weiter. Denkst du, deine Texte sind empfehlenswert und würdest du sie selber weiter empfehlen? Damit jemand einen Text gut findet, darf er nicht kalt wirken. Egal auf welche Art, er sollte den Leser irgendwie ansprechen. Das erreichst du, indem du beim Schreiben immer das Gefühl im Hinterkopf hast, das du beim Leser wecken möchtest. Überlege dir also vorher, was du mit deinen Texten bewirken willst.

  • Soll dein Text lustig sein oder ernst?
  • Welche Emotionen willst du beim Leser hervorrufen?
  • Soll der Leser wütend werden?
  • Willst du ihm Angst machen?

Versuche immer einen Zweck mit deinen Texten zu verfolgen. Es bringt nichts, wenn du seitenlang belangloses Zeug schreibst. Menschen wolle begeistert werden! Menschen wollen überrascht werden! Und sie wollen zum Lachen gebracht werden! Schreibe von faszinierenden, lustigen, ungewöhnlichen und hilfreichen Dingen. Wenn es nichts zu sagen gibt, denk dir etwas Interessantes aus. Aber langweile niemanden mit zusammen gestopselten Texten, die absolut nichts aussagen.

Streiche Überflüssiges. Viele Menschen haben heutzutage leider nur wenig Zeit und wollen sich nicht mehr lange mit Texten beschäftigen. Sie möchten schnell die Information finden, die sie suchen. Halte sie mit unnötigen Worten also nicht lange auf. Sie werden es dir danken, wenn du ganz klar und direkt schreibst.

Prüfe folgende Frage:

  • Stehen auf deiner Künstlerseite unendlich lange Romane, die keinen interessieren?

Wenn ja, musst du etwas dagegen tun! Besser ist es kurz und knapp zu schreiben und genau das, was deine Besucher lesen wollen. Das heißt nicht, dass du die Texte nicht ausschmücken darfst, komme einfach auf den Punkt und schreibe nicht um Dinge herum. Manchmal muss man etwas an den Worten feilen, bis man die gefunden hat, die genau das aussagen, was man mitteilen möchte.

Durch das Formatieren deiner Texte erhältst du eine übersichtliche Struktur. Sekundäre Überschriften, Absätze und Leerzeilen sind sehr wichtig. Mithilfe dieser kleinen Pausen gibst du deinen Besuchern Zeit zu atmen und sie fühlen sich nicht gleich erschlagen von einer endlosen Textwand. Es zieht den Blick von Lesern an, wenn du Listen und Aufzählungen in den Text mit einbaust. Das lockert alles ein wenig auf und man kann sich besser auf deiner Seite orientieren.

Um genau die Leute zu überzeugen, die du ansprechen willst, ist es nötig, die Sprache und Wortwahl an deine Zielgruppe anzupassen. Ältere Menschen benützen andere Wörter als jüngere und auch ihre Art zu sprechen ist völlig unterschiedlich. Am leichtesten ist es natürlich immer die Zielgruppe anzusprechen, zu der du selbst gehörst. Dadurch musst du nicht lange über bestimmte Ausdrücke nachdenken und dich nicht verstellen.

Wie redest du deine Besucher an? Ganz persönlich mit „du“ oder „Ihr“? Oder bist du vollkommen neutral und redet deine Besucher gar nicht an? Egal wie du es machst, versuche die Anrede durchzuziehen. Es verwirrt Leser, wenn sie sich im Laufe des Textes ändert.

1.3 Rechtschreibung und Grammatik

Achte auf deine Rechtschreibung und Grammatik! Das ist ganz wichtig, denn mit vielen Fehlern schreckst du die Leute und Suchmaschinen ab.

Andere Menschen entdecken immer andere Fehler als du selbst. Deswegen ist es hilfreich, wenn du dir ein paar Testleser zulegst, die deine Texte vor der Veröffentlichung lesen. Prüfe deine Texte zusätzlich mit einem Rechtschreibprogramm, bevor du sie online stellst. Es macht nichts, wenn du kein Programm dafür besitzt. Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, deine Texte auch online prüfen zu lassen. Eine gute Seite dafür ist zum Beispiel http://www.duden.de/rechtschreibpruefung-online

Sei dir darüber im Klaren: Auch wenn ein Rechtschreibprogramm keine Fehler mehr anzeigt, hießt das nicht, dass dein Text wirklich fehlerfrei ist!

Um solche „unsichtbaren“ Fehler zu finden, ist es gut, wenn du einen Text nicht sofort veröffentlichst, sondern ihn am nächsten Tag noch einmal Wort für Wort liest. Machst du das laut und nicht nur in Gedanken, fallen dir sofort einige Fehler auf, wie zum Beispiel falsch zusammengebaute Sätze oder versehentlich ausgelassene Wörter.

Es ist auch sinnvoll, ältere Texte auf deiner Seite nach ein paar Wochen oder Monaten noch einmal zu lesen. Dabei kommen Fehler ans Licht, die man kurz nach dem Schreiben noch nicht bemerkt hat. Bessere sie aus. So gewinnt deine Seite nach und nach immer mehr an Qualität.

1.4 Layout und Gestaltung

Stelle dir vor, du kommst auf eine Internetseite und alles ist schief. Die Überschrift ist verrutscht. Es öffnen sich nervige Pop-ups und alles ist mit Werbebannern zu gekleistert. Der Text ist so klein, dass man ihn kaum lesen kann oder so groß, dass du ewig weit nach unten scrollen musst. Alles blinkt in bunten Farben und ein Menü gibt es nicht, weil es sich irgendwo hinter einem Bild befindet. Nicht schön oder?

In so einem Fall werden deine Leser anfangen, noch in der Sekunde des Öffnens den Zurück-Button zu suchen. Niemand würde sich die Mühe machen, sich lange mit so einer Seite auseinanderzusetzen. Sorge also für ein ansprechendes Layout deiner Künstlerseite. Eins, auf der sich deine Besucher schnell zurechtfinden.

Eine schöne Gestaltung hinterlässt einen guten Eindruck und kann dazu führen, dass andere deine Seite weiterempfehlen. Achte darauf, dass alles gut lesbar ist, nichts verdeckt wird und dass die farbliche Gestaltung einzelner Elemente zueinander passt.

Beschäftige dich mit verschiedenen Farbkombinationen, Komplementärfarben und harmonischen Farbschemen. Du bist Künstler und solltest dich mit so was auskennen. Gerade, weil du Künstler bist, werden deine Besucher auf ein ordentliches Design deiner Seite einen größeren Wert legen, als bei anderen Seiten.

Besonders bei Bildern ist es wichtig, genau zu arbeiten. Mit ihnen präsentierst du deine Kunstwerke und sie fangen die ersten Blicke der Leser ein. Diese ersten Augenblicke, nachdem ein Besucher auf deine Seite kommt, sind die wichtigsten. Nur in diesen wenigen Sekunden hast du die Chance, sie zu überzeugen, damit sie da bleiben. Sind deine Bilder nicht ansprechend, wird dein Text mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht erst gelesen. Auf einer Künstlerseite erwarten die Leser, dass alles gut aussieht. Zeige klare Bilder, die nicht zu dunkel und nicht zu hell sind. Die Leute wollen etwas erkennen, deswegen schauen sie schließlich deine Bilder an. Mache ihnen das so einfach wie möglich und liefere ihnen eine hohe Qualität. Achte darauf, dass deine Bilder scharf sind und nicht verpixelt. Das zeugt von einem professionellen Eindruck. Vielleicht hast du Angst, dass deine Bilder dann gestohlen werden. Ein unscharfes Bild klaut keiner, aber so ein Bild will auch niemand sehen. Dennoch musst du deine Werke nicht gleich in Druckqualität zur Verfügung stellen. Bilder in Webqualität sind scharf, aber trotzdem nicht zum Druck geeignet. Es gibt weitere Wege, deine Fotos und Bilder zu schützen, zum Beispiel mit Wasserzeichen und versteckten Signaturen.

Teste deine Seite auf verschiedenen Browsern, um nicht von vorneherein Besucher auszuschließen. Das hört sich jetzt sehr technisch an, ist aber wichtig. Wenn du einen Anbieter hast, der für dich die Programmierung übernimmt, ist das etwas, worauf du weniger Einfluss hast. Aber Testen kannst du trotzdem und deinen Anbieter darauf hinweisen, wenn etwas nicht passt. Schau dir deine Künstlerseite genau an, zum Beispiel:

  • im Firefox
  • in Chrome
  • im Internet Explorer
  • im Safari
  • mit Opera

Ziehe beim Testen auch das Browserfenster kleiner. Viele Menschen benutzen keinen großen Bildschirm und haben nur ihren Laptop oder gehen mit einem Handy auf deine Seite. Prüfe, ob deine Künstlerseite für Besucher mit verschiedenen Geräten überhaupt sichtbar ist und wie stark sich das Layout verschiebt. Wenn hier etwas nicht passt, nimmst du vielen Nutzern die Möglichkeit, überhaupt erst auf deine Seite zu kommen.

Hast du dich einmal festgelegt, dann ändere nicht zu häufig die Gestaltung deiner Künstlerseite. Mit der Zeit werden sich deine Besucher an das Aussehen deiner Seite gewöhnen. Sie werden deine Logos und Farben auch auf anderen Seiten erkennen, wenn du sie dort verwendest. Du kannst das zu deinem Vorteil nutzen. Haben die Leute deine Seite positiv in Erinnerung, werden sie auch auf deine Worte eher positiv eingestellt sein. Sie werden eine Meinung, die nicht ihrer eigenen entspricht, eher akzeptieren, als wenn sie von einem Fremden kommt. Wenn du aber alles ständig änderst, wirkt deine Seite immer fremd und es entsteht kein Wiedererkennungswert.

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Kurzgeschichte: Sabotage im großen Stil (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 8)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

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Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Sabotage im großen Stil

 

Wusstest du, dass es Leute gibt, die Dinge in ihren Träumen Dinge vorhersehen können? Ja, wirklich! So einer war vor ein paar Monaten hier in meiner Bar. Er hat sogar vorhergesehen, dass du jetzt hier sitzt, in meiner Bar! Was für ein interessanter Bursche… Er hieß übrigens Cinin.

 

Das Telefon klingelte.

„Ja Onna. Sie bringen es in den Nachrichten. Schon den ganzen Tag“, sagte ich, noch ehe sie mich begrüßen konnte. Gewohnheitsmäßig hielt ich den Hörer weit von mir gestreckt und starrte Gedankenverloren auf den Fernseher.

Ihre laute Stimme drang sogleich durch den Hörer. „DAS IST SCHEISSDRECK! Es ist was passiert!“

„Nur drei Schiffe. Drei“, murmelte ich. Wissend, dass sie mich nicht verstehen würde. Onna arbeitete auf einer astronomischen Forschungsstation, für sie zählten nur kalte Logik und Berechnungen.

„Was faselst du da? Er muss vorbeigehen! Wir haben das berechnet!“

„Alle tot.“ Es fiel mir schwer, mich auf ihre Worte zu konzentrieren, zu stark war der Traum der vergangenen Nacht in meinem Kopf.

„Niemand ist tot! Cinin, hörst du mir überhaupt zu?“, fragte Onna jetzt wütend.

Natürlich, aber was sollte ich schon sagen? Es gab keine Erklärung. Es gab keine Worte, die dem Unglück gerecht wurden. Gerecht werden würden. Billionen von Lebewesen… einfach…

„Das stimmt was nicht, es ist falsch!“, schrie Onna wieder.

„Er wird einschlagen“, sagte ich sachlich.

„NEIN!“ Ich hielt den Hörer wieder weiter weg von mir und schaltete den Fernseher aus, während sie weiter sprach. „Die Berechnungen stimmen, ich bin alles durchgegangen!“

Wie sollte ich es Onna nur begreiflich machen? „Wir müssen evakuieren, bevor es zu spät ist.“

„Verdammt, Cinin, kapierst du denn nicht? Jemand hat ihn manipuliert! Jemand hat den Asteroiden umgelenkt! Eine andere Erklärung gibt es nicht!“

„Sabotage? Aber das ist doch jetzt egal. Wir können es nicht ändern.“

„Oh doch! Sie haben vor ein paar Minuten die Raketen gestartet! Es muss funktionieren.“

„Verzögerung.“

„Was? Hör mit diesem Traumgefasel auf und drück uns gefälligst die Daumen! Wir lenken das Ding um!“

Ich legte auf. Das würde Onna noch wütender machen. Aber ihre Wut traf mich nicht mehr. Mir hatte noch nie jemand geglaubt. Schließlich war ich ein niemand. Und doch trafen meine Träume immer ein. Das Schlimmste war, dass man nie etwas ändern konnte, dass man wusste was passieren würde und einfach machtlos dagegen war!

Es klappte. Unsere Raketen lenkten ihn um und wir gewannen ein paar weitere Stunden. Die Welt jubelte. Zu früh. Der Saboteur schlug ein zweites Mal zu. Einmal flog der Asteroid auf seiner Bahn um die Sonne, dann kam er erneut auf unseren Planeten zu und das Schicksal nahm seinen Lauf. Die Raketen zum Umlenken hatten wir ja bereits verbraucht. Aber es gab Raumschiffe. Nicht viele. Drei Stück. Sie boten Platz für etwa 2000 Lebewesen. Wer würde mitfliegen?

 

Cinin war jedenfalls mit an Bord. Er fragte mich nach Onna und ich sollte nach ihr Ausschau halten. Vielleicht kommt sie hier vorbei? Es ist leider nicht sicher, ob sie sich unter den 2000 geretteten befand. Aber eins ist sicher, Cinin wird diesen Saboteur finden, der so viele Leben auf dem Gewissen hat. Solltest du ihn irgendwann treffen, musst du mir unbedingt erzählen, ob er es geschafft hat! Ich frage mich welche Gründe dieser Saboteur wohl hatte so etwas zu tun. Schrecklich oder? Aber leider empfinde ich keine Wut darüber. Ich spüre nichts. Wie fühlt sich Wut an? Kannst du es mir beschreiben?

 


 

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Kapitel 7: Besser werden (Was soll ich zeichnen?)

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Nach Kritik fragen

Um Besser zu werden, muss man oft wissen, worin genau man sich verbessern könnte. Oft weiß man das leider gar nicht. Da hilft Kritik von anderen.

Such dir ein paar Leute und bitte sie, deine Zeichnungen zu kritisieren. Frag nicht „Wie findest du das Bild?“ sondern „Was gefällt dir an dem Bild nicht?“ „Was könnte ich besser machen?“ „Welche Stellen sehen unfertig aus?“.

Einige Fehler wiederholen sich immer wieder, zeige deinen Kritikern also am besten mehrere Bilder, nicht nur eines.

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Keine Angst vor Fehlern

Du hast das Recht etwas falsch zu machen! Es macht nichts, wenn dir mal ein Bild nicht so sehr gelingt, das kann passieren.

Durch Fehler lernt man. Vor allem, wenn du die Fehler erkennst, bist du schon einen großen Schritt weiter, als wenn du denkst, deine Bilder seien perfekt. Du kannst es beim nächsten Mal einfach besser machen, denn jetzt weißt du ja, was beim ersten Versuch falsch lief.

Und vergiss nicht, perfekte Bilder gibt es nicht! Fehler sind gut, denn an ihnen kannst du wachsen!

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Bilder objektiv betrachten

Stell dein Bild irgendwo hin und geh ein paar Schritte zurück. Betrachte es aus größerer Entfernung. Beim Zeichnen kann es passieren, dass du mit der Nase fast auf dem Blatt klebst und vom Gesamtbild gar nichts mehr wahrnimmst.

Es hilft auch das Bild einige Tage wegzuschließen und dann wieder anzusehen. Dir werden wahrscheinlich sofort Dinge und Fehler auffallen, die du kurz nach dem Zeichnen gar nicht beachtet hast.

Es gibt eine weitere Möglichkeit: Scanne dein Bild ein und spiegle es. Dadurch fallen dir eventuell Fehler besser auf. Es ist, als würdest du das ganze von einer anderen Seite aus betrachten. Dein Blick gewinnt wieder etwas an Objektivität, die man beim stundenlangen Arbeiten an einem Bild leider oft verliert.

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Wiederholung

Zeichne etwas immer und immer wieder. Du wirst dir die Linien einprägen und es geht mit jedem Mal leichter. Auch alte Bilder kannst du versuchen nach Monaten oder Jahren neu zu zeichnen. Sieh sie dir an und denk darüber nach, wo die Fehler liegen und was du mittlerweile besser kannst. Dann setzte genau das um.

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Anatomiestudien

Vergleiche die Körper deiner gezeichneten Charaktere mit echten Menschen. Sehen sie immer noch richtig aus, wenn du ihnen die Kleidung und ihre Haare wegnimmst?

Zeichne Figuren ohne Haut. Wie verlaufen die Muskelstränge? Zeichne ein Skelett und stell dir vor, wie weit sich welcher Knochen bewegen lässt.

Was auch sehr hilft, ist das zeichnen von realen Menschen. Bitte jemanden dir Modell zu stehen. Schau dir an, wie ein Mensch wirklich aussieht, anstatt ihn nur aus deiner Vorstellung heraus zu zeichnen.

Solltest du keinen echten Menschen finden, der sich so lange stillhalten möchte oder sich fotografieren lässt, kannst du auch in Modezeitschriften fündig werden. Zudem ist es nie verkehrt, eine Gliederpuppe zu besitzen. Wobei die Qualität hier sehr wichtig ist. Es gibt billige Modellpuppen mit völlig falschen Proportionen.

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Feste freie Linien

Arbeite mit Kugelschreibern oder anderen Stiften, die sich nicht so leicht ausbessern lassen. Keine Radiergummis. Du musst dich dadurch besser konzentrieren, um nichts falsch zu machen. Manchmal entstehen Linien, die du zwar nicht gewollt hast, aber neue Ideen für nette Details liefern.

Verwende keine Lineale, du schränkst dich dadurch ein und wirst langsam. Wie willst du jemals lernen, freihändig einen geraden Strich zu zeichnen, wenn du es nie versuchst?

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Perspektiven üben

Wenn deine Zeichnungen platt wirken oder du die Techniken noch nicht beherrscht, such dir Tutorials über verschiedene Perspektiven und mach Übungen dazu. Fang an dreidimensional zu zeichnen. Und Zeichne einen Gegenstand von allen Seiten und mit möglichen Verzerrungen.

Viele denken, dass das zu kompliziert für sie ist, aber perspektivisch Zeichnen ist eigentlich ganz leicht. Man kann natürlich schätzen, wo welche Linie hingehört, aber nicht mal das muss man tun, es gibt einfach verständliche Regeln, wie du alles konstruieren kannst. Du bekommst das hin. Jeder kann es lernen.

Dir mag der Aufwand vielleicht hoch erscheinen, aber er ist es wert! Die Qualität eines Bildes steigt stark an, wenn du richtige Perspektiven konstruierst.

Such dir Anleitungen zum Konstruieren von Fluchtpunkten und Hilfslinien. Erkundige dich, welche Perspektiven es gibt und wie man sie am besten darstellt. Bei Personen kann für die Perspektive auch eine Modellpuppe zu Hilfe genommen werden.

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Genau hinsehen

Beobachte deine Umgebung genau. Je besser du dir etwas vorstellen kannst, desto besser bist du in der Lage, es zu zeichnen. Manchmal ist man sich sicher zu wissen, wie etwas aussieht. Das ist aber leider oft nicht so. Schau dir die Form an und wie die Schatten fallen.

  • Wo trifft das Licht auf?
  • Welche Farbe hat es an den verschiedenen Stellen?
  • Ist das wirklich rot oder doch eher ein grau-rot oder ein dreckiges orange-rot?

Du kannst das auch üben, indem du etwas fotografierst und es dann abpaust oder nur die Umrisse von etwas zeichnest. Die Linien verlaufen oft anders als in deiner Vorstellung. Nimm dir einen Ausschnitt des Bildes vor und zeichne Farbproben auf ein Blatt. Vergleiche sie mit dem Bild, um genau denselben Ton zu treffen. Eine gute Gelegenheit übrigens, das Mischen von Farben zu üben.

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Kurse besuchen

In Zeichenkursen kannst du neue Techniken lernen und Kritik erhalten. Du triffst auf Zeichenlehrer, die dir zeigen, was genau du noch verbessern könntest und in welchen Bereichen du noch etwas mehr Übung benötigst.

Zudem lernst du dort auch Zeichner kennen, die überraschend anders arbeiten als du. Mit ihnen kannst du wertvolle Tipps austauschen.

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Zeichnertreffen

Auf Zeichentreffen triffst du ebenfalls Gleichgesinnte, bei denen du vielleicht noch etwas abschauen kannst. Manche lassen dich sogar ihre Materialien ausprobieren. Sieh dir an, wie andere etwas zeichnen, lerne aus ihren Techniken und tausche Ideen mit ihnen aus.

In deiner Nähe finden keine Zeichentreffen statt? Schade… Nein! Halt! Wenn das jeder denkt, wird nie irgendwo eines stattfinden. Die Lösung: Organisiere selbst eins!

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Immer Zeichnen

Es gibt kein Talent, auch wenn viele das denken. Man setzt sich nicht hin und sagt:„Jetzt bin ich Zeichner!“. Man lernt es durch jahrelanges Üben und harte Arbeit. Zeichnen lernen kann sehr lange dauern, aber es macht vielen einfach Spaß. Es ist nichts, was man eben kann oder nicht kann. Man muss üben und trainieren, wie bei allen anderen Dingen auch. Zeichne in jeder freien Minute. Egal was und wenn es nur ein paar Striche oder Kreise sind. Du wirst mit jedem Millimeter Farbe etwas sicherer in deinen Linien werden.

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Pause machen

Gelerntes muss sich im Kopf festsetzen und das braucht Zeit. Dein Kopf ist aber nicht durchgehend aufnahmefähig. Deswegen ist es wichtig zwischendurch Pausen zu machen. Gönn dir einen Tag Ruhe, um die gelernten Zeichentechniken zu verarbeiten. Danach kannst du dich mit neuer Energie wieder voll konzentrieren.

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Posenmaniacs (Webtipp)

Es gibt einige viele Internetseiten, mit deren Hilfe man sich verbessern kann. Eine ganz besonders nützliche davon ist http://www.posemaniacs.com. Dort kann man sich einen Menschen ohne Haut in verschiedensten Posen aus unterschiedlichen Perspektiven ansehen. Dadurch übst du nicht nur Anatomie, sondern lernst auch schnell Zeichnen.

Mithilfe der 30-Sekunden Übungen auf dieser Seite, verbessert sich deine Darstellungsweise von Figuren enorm. Wenn du das jeden Tag nur 5 Minuten lang machst, hast du nach einer Woche schon 70 neue Posen gezeichnet!

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Drawception (Webtipp)

Eine weitere Seite ist „https://drawception.com/“. Hier geht es eher um das digitale Zeichnen. Es handelt sich um eine Art Spiel. Man zeichnen dort Bilder nach einem Text. Anschließend versucht jemand anderer zu Beschreiben, was das Bild darstellen soll. Nach dieser Beschreibung zeichnet wiederum jemand anderer ein Bild. Dort wird nicht nur deine Kreativität gefordert, es entstehen auch ganz nebenbei sehr lustige Bilderreihen.

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Zeichner Communities

Es gibt hunderte von Communities zum Thema Zeichnen, denen du im Internet beitreten kannst. Suche dafür am besten auf Social Media Seiten nach Gruppen oder über Suchmaschinen nach ihren Webseiten. Durch sie erhältst du Kritik für deine Bilder, lernst neue Leute mit denselben Interessen kennen und kannst viele Tipps über Techniken und Zeichenmaterial austauschen. Es gibt sie zu verschiedensten Themen und nicht alle sind vielleicht für dich geeignet. Such einfach ein wenig danach und durchstöbere auch ihre Foren, um herauszufinden, welche der Gruppen dir zusagt. Es gibt Unzählige, in denen du deine Bilder präsentieren kannst.

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Zeichnerblogs

Such im Internet nach verschiedenen Künstlerblogs. Je nachdem, was der jeweilige Künstler macht, beschäftigen sich diese mit verschiedenen Themen.

Viele Zeichner stellen nicht nur ihre Bilder online. Auch Anleitungen, wie die Bilder entstehen, sind auf Blogs oft zu finden. Dort findest du oft außerdem hilfreiche Tutorials und Tipps direkt von den Künstlern persönlich. Du kannst ihnen Kommentare schreiben und konkrete Fragen stellen, um Hilfe zu erhalten.

Wenn du neben dem Zeichnen auch gerne schreibst, kannst du selber versuchen, einen Blog über das Zeichnen aufzubauen. Dadurch, dass du für die Artikel deine Bilder genauer analysierst, kannst du dich sehr schnell verbessern.

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Videos ansehen

Tutorial Videos bieten eine gute Möglichkeit Neues zu lernen. Du kannst anderen beim Zeichnen zusehen und deine Arbeitsweise mit der ihrigen vergleichen. Was machen sie anders? Was kannst du selbst schon besser und was die Person im Video? Sieh dir die Videos aber nicht nur an, sondern mach das in ihnen gezeigte nach und probiere selbst Dinge aus. YouTube ist ein guter Ausgangspunkt, um Videos übers Zeichnen zu finden.

 

Du hast den Stift noch in der Hand? Dann wird es jetzt höchste Zeit dafür! Los los los!

 


 

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Kurzgeschichte: Der Aufzug (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 7)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

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Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Der Aufzug

 

Mit unruhigem Blick starrte ich aus dem Fenster. Das Taxi war spät dran. Warum zum Teufel fuhren diese dummen Autos nicht schneller? Ich hasste Autos. Sie erinnerten mich an mein altes Leben. Als er noch da war.

Manchmal malte ich mir aus, wie es sein würde, wenn er plötzlich vor mir stünde. Sein Blick würde mich durchbohren. Wäre er überrascht? Wütend? Traurig? Wie immer ganz sicher undurchschaubar. Im nächsten Moment könnte alles und nichts passieren. Würde er mich angreifen? Schlagen? Oder anschweigen? Wahrscheinlich würde er an mir vorbei gehen, ohne mit der Wimper zu zucken.

Mein Fahrer schielte kurz auf meine Füße, die unbewusst auf den Boden des Wagens trommelten.

„Tut mir Leid.“

Genervt starrte er wieder auf die Straße. Ein Bus überholte uns.

„Können wir nicht schneller fahren?“

Er goss sich ein Glas dieser eklig grünen Flüssigkeit ein, die zurzeit total im Trend lag. Es kam mir vor wie Stunden, als er sie ganz langsam und genüsslich austrank.

„Nein.“

Ein normaler Mensch wäre ausgerastet. Doch ich wurde nicht laut. Ich rede nicht mehr viel. Es gab nur eine Person, der ich mein Vertrauen geschenkt hatte. Vor der ich laut werden konnte. Und das war der größte Fehler meines Lebens gewesen. Und doch hörte ich noch immer seine Stimme in meinem Kopf. Ich würde sie unter Milliarden wieder erkennen.

Mist! Wegen diesem scheiß blöden Taxifahrer würde ich den Aufzug verpassen! „Ich muss ihn erreichen. Es ist die letzte Fahrt auf die Raumstation für diese Woche“, sagte ich leise.

Der Fahrer ignorierte mich. Das kam oft vor, dass die Leute mich überhörten. Es erinnerte mich ein wenig an ihn. Er hatte mich damals im Stich gelassen. Er hatte mich plötzlich ignoriert. Ging mir aus dem Weg und lehnte es ab, auch nur ein Wort mit mir zu sprechen, scheinbar grundlos. Jedenfalls wusste ich nicht, warum er das tat.

Verdammt! Reiß dich zusammen! Er ist weg! Schon seit Jahren! Ich schloss die Augen. Wieso musste ich jede freie Minuten an diesen Idioten denken?

Endlich hielt das Taxi am Abflughafen.

„Du bist unverantwortlich!“, empfing mich ein Mitarbeiter unfreundlich. Er holte mein Gepäck aus dem Wagen, um es zur Teleportabteilung zu bringen. Ich hastete die Stufen hoch zu einem gegenüber liegenden Gebäude. Es wäre so viel einfacher, wenn man lebende Wesen teleportieren könnte.

Drinnen brachte mich die neue Rolltreppe nach oben, schneller als ich hätte laufen können. Noch eine Ebene, ich konnte kurz verschnaufen.

Er war der erste Mensch, der mich umarmte. Der erste Mensch, der mich annahm, so wie ich war. Ich hätte wissen müssen, dass es nicht sein durfte. Ich hatte niemals Freunde. Es war nicht richtig. Wir waren nie ein Paar und doch bedeutete er mir mehr, als ein Ehemann einer Frau, als ein Vater seiner Tochter jemals bedeuten konnte. Wir waren keine Geschwister, trotzdem war er wie der große Bruder, den ich mir immer gewünscht hatte. Mein bester und einziger Freund.

Vergiss ihn! Vergiss ihn! Vergiss ihn! Die Rolltreppe erreichte die oberste Ebene.

Meinen Ausweis vorzeigend rannte ich am Schalter vorbei. Der Eingang lag erkennbar am Ende des Ganges. Sie waren dabei den Aufzug zu schließen.

„Nein! Wartet, ich muss da rein!“ Meine ganze Lunge brannte, das musste ein neuer Rekord sein. Schnell drückte ich mich durch die Kontrolle zu den Schleusen.

In dem Moment, als mein vorderster Zeh die Schwelle überschritt, spürte ich seine Anwesenheit. Noch lange, bevor ich ihn sah, wusste ich, dass er es war. Mein Herz erkannte ihn immer.

Als ich erschrocken den Kopf hob und ihn erblickte, rastete die Tür ein. Fest. Unveränderbar. Für vier Stunden. Eingeschlossen. Mit ihm. In einem Gläsernen Aufzug. Auf engstem Raum.

 

Bestimmt interessiert dich jetzt, was im Aufzug passiert ist. Nun, ich hab keine Ahnung. Sie hat es mir nie erzählt. Sie hat mir auch nie erzählt, warum dieser Kerl da drin war. Vielleicht hat sie das nie herausgefunden? Aber vielleicht kannst du das ja für mich herausfinden? Tust du das bitte, ja?

 


 

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Kapitel 6: Bilder lebendig werden lassen (Was soll ich zeichnen?)

Diese Tipps sind Teil des E-Books:


Botschaft

Überlege dir, was du mit deinem Bild vermitteln willst. Was möchtest du aussagen und dem Betrachter mitteilen? Soll er etwas lernen? Oder soll es ein guter Ratschlag sein? Eine Idee, wie man etwas besser machen kann? Die Aussage muss nicht unbedingt positiv sein. Was soll die Botschaft sein?

Dann überlege dir, mit was du diese Botschaft ausdrücken oder unterstützen kannst. Das kann zum Beispiel mit

  • bestimmten Gegenständen
  • Farben
  • Zuständen
  • Bewegungen
  • durch Geschichten

geschehen. Für deine Umsetzung sind keine Grenzen gesetzt!

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Wetter

Eine gute Möglichkeit Stimmung zu erzeugen, ist der Einsatz von Wetter. Lass es auf deinem Bild regnen und stürmen. Ein Bild, auf dem es schneit, kann kalt wirken oder auch gemütlich, je nach Umsetzung.

Wie verhalten sich die einzelnen Bildelemente bei bestimmten Wetterlagen? Zum Beispiel die Kleidung einer Person? Überlege dir, wie du bratende Hitze so darstellen kannst, dass der Betrachter des Bildes anfängt zu schwitzen.

Schreib dir eine Liste von verschiedenen Wetterzuständen und kombiniere sie mit Dingen, die du mit dem jeweiligen Wetter verbindest.

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Zeit

Die Zeit bestimmt meistens die Lichtverhältnisse eines Bildes. Soll ein Bild unheimlich wirken, bieten sich Nachtmotive an. Vielleicht scheint nur der Mond oder der Himmel ist völlig bedeckt und man erkennt nur die Umrisse? Morgens sieht die Umgebung anders als Mittags aus. Oder wie wäre es mit einem romantischen Sonnenuntergang für dein Motiv?

Denk auch darüber nach, was typisch für unterschiedliche Tages- und Nachtzeiten ist. Gibt es etwas, was du immer zu einer bestimmten Zeit machst? Etwas, das unverwechselbar ist für diese Zeit?

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Komposition

Die Anordnung der Elemente auf einem Bild entscheidet, wie man das Motiv wahrnimmt. Sind die einzelnen Bereiche geordnet oder liegen sie teilweise chaotisch übereinander? Oder ist gar alles in eine bestimmte Ecke gedrängt?

Mit der richtigen Komposition kannst du die Botschaft deines Bildes unterstützen.

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Geschichten erzählen

Geschichten bringen einem Motiv das meiste Leben. Wenn ein Motiv etwas erzählt, dann bleibt es länger im Kopf des Betrachters. Schon kleine Details können bewirken, dass man sich Geschichten darüber ausdenkt. Versuch das Interesse auf bestimmte Bildelemente zu lenken.

Wähle emotionale Motive, bei denen man sich fragt, wie es weiter geht. Der Betrachter muss sich fragen, was könnte auf diesem Bild passieren? Oder was ist passiert? Wenn das Bild erahnen lässt, dass es Ereignisse vor dem Moment und nach dem Moment des Bildes gibt, dann entstehen daraus Geschichten.

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Farben

Je nachdem welche Farben du verwendest, kannst du die Aussage eines Bildes verstärken oder verändern. Überlege dir, welche Wirkung verschiedene Farben hervorrufen.

Beispiel: An was denkst du bei der Farbe gelb?

  • Neid?
  • Freude?
  • Strahlender Sonnenschein?
  • Giftige Flüssigkeiten?
  • Und für welche Motive würdest du diese Farbe nie verwenden?
  • Wie verändert sich der Eindruck, wenn du die Farben mit anderen kombinierst?

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Bewegung

Eine Bewegung, egal welcher Art, macht ein Bild immer lebendig. Nicht nur lebendige Wesen können ein Bild mit Bewegung beleben, sondern auch Gegenstände. Lass Züge fahren und Autos hupen. Lass den Wind auf deinen Bildern wehen, Blätter rascheln und Dinge umfallen.

Überlege dir, wie du verschiedene Arten von Bewegung darstellen kannst.

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Extremperspektiven

Durch eine extreme Perspektive wirkt ein Bild dynamisch. Stell dir vor, wie deine Zeichnung aussehen würde, wenn du sie aus der Sicht eines Wurms zeichnest, statt nur gerade von der Seite. Oder aus der Sicht eines Vogels, der über das Motiv fliegt. Wie würde das Bild aussehen, wenn du es durch eine durchsichtige Kugel betrachtest?

 


 

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Kurzgeschichte: Wir sind fünf (Der Geschichtensammler im All – Kapitel 6)

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


 

sockenzombie
Motiv zum Kapitel – Zum Tutorial: Wir sind fünf

 

Die nächste Geschichte ist ganz besonders. Sie ist kurz und ereignislos. Aber sie gibt mir Hoffnung! Und sie entspricht zu hundert Prozent der Wahrheit, da sie mir von vielen anderen Gästen bestätigt wurde. Immer wieder erzählt man sich von diesen Maschinenstädten, weit außerhalb der Gana Galxie im 9. Sektor…

 

„Rückmeldung“, gab Einheit drei durch.

Unsere Rückmeldung kam schnell: „Einfahren!“

Die Station nahm das dritte Schiff auf. Nummer drei von fünf beweglichen Städte Raumschiffen, die zusammen eine einzigartige Konstruktion, bildeten.

Unsere Führereinheit steuerte die Stadt in ihren Hangar. Mit ihr eine halbe Million Erdenmenschen. Wir hatten Einheit drei sehnsüchtig erwartet, unverzüglich verlangten wir nach Meldung.

Und sie kam schnell: „Die Sonne besitzt keine Planeten.“ Enttäuscht lies Stadt Nummer drei die Motoren auslaufen.

Wir fühlten mit ihr. Ihr Erdenmenschen denkt wohl, dass wir das nicht können, aber wir waren viel mehr als Maschinen. Wir fühlen. Und wir hatten Hunger.

Wir befanden uns weit abseits des galaktischen Lebens. Ein Blick aus unserer Station zeigte uns die nächste Spiral-Galaxie. Ein Wirbel aus blau und vielen, vielen Sternen. Man könnte richtig neidisch werden auf die Welten und Wesen dort drin.

Wir mochten das Gewusel um uns herum. So wie wir euch mochten. Aber ihr seid so wenig in uns und hier draußen konnten wir nicht mal eben so Besuch bekommen. Wir führten ein sehr einsames Leben.

Es war uns eine Freude euren Planeten zu entdecken. Ihr wart ja so neugierige Forscher und seid einfach in uns rein gegangen. Dabei kanntet ihr uns gar nicht. Ihr müsst euch erschrocken haben, als wir einfach abhoben. Aber wenn man voll ist, muss man eben weiter ziehen und den nächsten Planeten suchen. Um die nächsten Lebewesen und unseren Hunger zu stillen. Denn leider verbrauchen wir euch schneller, als ihr euch fortpflanzen könnt.

 

Du solltest diesen Städteschiffen nicht zu nahe kommen! Warum? Na, sie essen Lebewesen, sie verwenden sie als Energiequelle. Jedes der fünf Schiffe besitzt diese riesige Kugel, eine reine Energieform aus Menschen und auch anderen Wesen gemacht. Sie brauchen euch, um zu überleben. Ob es wohl eine andere Möglichkeit dafür gibt?

Doch was interessiert es mich, wie es den Menschen dort in den Schiffen ergeht? Es ist deine Aufgabe, dir darum Gedanken zu machen! Du kannst jederzeit losstürmen und dich auf die Suche nach diesen Städten machen. Es gibt viele Geschichten über sie, da immer wieder Wesen aus ihnen entkommen sind. Für mich ist das allerdings nicht wichtig! Hast du nicht verstanden? Sie fühlen! Sie sind Maschinen und sie fühlen! Kannst du dir das vorstellen?

 


 

Diese Kurzgeschichte ist Teil einer längeren Geschichte:


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Kapitel 5: Motivwahl (Was soll ich zeichnen?)

Diese Tipps sind Teil des E-Books:


Persönliche positive Motive

Meistens kann man die Dinge am besten zeichnen, die man selber auch mag. Zeichne also ein Motiv, das dir etwas bedeutet. Etwas, was du schön findest und gerne machst.

Stell dir folgende Fragen:

  • Was ist dir wichtig?
  • Welche Themen interessieren dich?
  • Was gefällt dir?
  • Welche Farben magst du am liebsten?
  • Was machst du in deiner Freizeit?
  • Was wünschst du dir am meisten?
  • Was bedeutet Spaß für dich?

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Persönliche negative Motive

Dingen, die dich bewegen, beeinflussen die Ausdruckskraft deines Bildes enorm. Wenn du etwas zeichnest, was dich so richtig mitnimmt, wird dieses Gefühl auch auf den Betrachter deines Motivs übergehen.

Stell dir folgende Fragen:

  • Was macht dich traurig?
  • Was regt dich so richtig auf?
  • Gibt es Dinge, die du am liebsten aus dem Fenster eines Hochhauses werfen würdest?
  • Was kannst du nicht ausstehen?
  • Welche Hindernisse stellen sich dir in deinem Leben in den Weg?

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Besondere Orte

Ungewöhnliche Welten sind anziehend. Denk dir Orte aus, die man eher selten oder noch nie auf Bildern gesehen hat. Aber auch normale Plätze sind in Ordnung. Wichtig ist nur, dass es immer etwas zu sehen gibt, wo sich dein Motiv befindet, wenigstens eine Andeutung.

Beispiele:

  • Vergnügungsparks mit neuartigen Fahr-Konstruktionen
  • Wasserparks voller Clowns
  • Jahrmärkte in der Zukunft
  • Wüstendörfer und Karawanen
  • futuristische Unterwasserstädte
  • eine Miniaturwelt in einem Schuh
  • Pilzdörfer versteckt tief im Wald
  • im kaputten Zelt
  • eine Stadt in den Bäumen
  • Häuser erbaut auf dem Wasser, fliegende Wohnungen
  • düstere Welten in Bergen und Vulkanen
  • tropische Inseln mit Palmen und exotischen Pflanzen
  • im voll gestopften Zug oder Flugzeug
  • glitzernde Kristallhöhlen
  • im Gebirge mit hohen Bergen und tiefen Tälern
  • Tore in fremde Welten
  • ein geheimer Antiquitätenladen
  • im Monsterzoo
  • in Wohnwägen und Zirkuszelten
  • im dunklen, verlassenen Einkaufszentrum
  • im Inneren eines elektronischen Gerätes
  • am ungewöhnlichen Strand
  • an einem geheimnisvollen See
  • am ausgetrockneten Fluss
  • unter einer Brücke
  • in der komischen Großstadt
  • auf einem Bauernhof mit ungewöhnlichen Tieren

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Ungewöhnliche Orte

Versetze Dinge an Plätze, an denen man sie nie erwarten würde. Das ergibt fast immer ein interessantes Motiv. Denk dir auch Gründe aus, was sie dort machen.

Beispiel:

  • Wo würdest du niemals einen Taxifahrer erwarten? Im Inneren eines Vulkans vielleicht? Zeichne ihn mit seinem Wagen genau dort rein! Vielleicht ist er ja ein Zeitreisender aus der Zukunft, der nicht wusste, dass hier in der Vergangenheit ein Vulkan steht?
  • Du kannst eine ganze Stadt ins Innere einer Flasche zeichnen
  • eine Couch mitten in die Wüste stellen
  • eine futuristischen Gegenstand ins Mittelalter versetzen
  • eine Party auf einem fliegenden Wohnzimmertisch veranstalten

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Besondere Momente

Ganz besondere Momente können einen Betrachter berühren. Wenn du es schaffst, dass der Betrachter deines Bildes etwas empfindet, wird er es nicht so schnell vergessen. Und je nachdem wie sehr er von deinem Motiv beeindruckt ist, kann es sein, dass er auch anderen von deinen Bildern erzählt.

Überlege dir, was dich selbst bewegt. Gab es Momente in deinem Leben, die du nie vergessen wirst? Was war der Auslöser dieser Momente? Gut geeignet sind auch bedeutungsschwere Ereignisse, die gravierende Auswirkungen auf die Zukunft haben.

Beispiele:

  • ein letzter Abschied
  • der erste Blick auf etwas Großartiges, Unfassbares
  • eine aufblitzende Erinnerung die man einfach nicht loswird
  • etwas Spannendes
  • etwas was man verhindern möchte, aber unvermeidlich erscheint
  • die Übergabe eines besonderen Geschenks
  • ein Raumschiff kurz vor dem explodieren
  • etwas unerwartetes, z.B. der Bösewicht, der immer im falschen Moment auftaucht

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Lebendige Welten

Denke nicht an die Abstufung „Vordergrund“ und „Hintergrund“. Es gibt auch einen Raum dazwischen.

Lebendige Wesen leben! Sie bewegen Dinge in ihrer Umgebung und verändern diese. Lass deine Charaktere etwas tun und nicht nur in der Gegend herum stehen. Zeichne sie während sie etwas machen – nicht davor oder danach! Lass sie mit Gegenständen oder anderen Charakteren auf dem Bild agieren. Eine Figur soll mit ihrer Welt verschmelzen, Dinge in ihr auslösen und die Welt mitgestalten.

Genauso hat die Umgebung Einfluss auf diese Lebewesen. Es wäre z.B. ungewöhnlich, eine Figur im Strandoutfit vor eine Eislandschaft zu stellen. Du kannst ihre Kleidung den Gegebenheiten anpassen. Dabei spielt auch das Wetter in der Welt eine große Rolle. Wind wirbelt Haare und Stoffe auf, Regen macht Dinge nass. Jahreszeiten verändern das Aussehen und die Tätigkeiten von deinen Charakteren.

Übe auch verschiedene Gesichtsausdrücke und unterschiedliche Blicke. Dadurch kannst du dem Betrachter sofort zeigen, wie sich ein Lebewesen im Moment fühlt.

Beispiele:

  • einzigartige Charaktere mit besonderen Merkmalen
  • verschiedenste Tierarten
  • ausgestorbene Arten
  • selbst erfundene Tiere
  • Pflanzen, Bäume und Blumen
  • Monster und Aliens
  • Kinder und Babys
  • Familien
  • alte Menschen
  • Menschen aus verschiedenen Ländern
  • Bölker aus erfundenen Welten
  • Naturgewalten

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Gegenstände

Es gibt unendlich viele Gegenstände, die Platz auf deinem Bild finden können. Schau dich um. Geh durch Geschäfte durch, dort findest du tausende. Du kannst sogar selber welche erfinden. Oder das am Offensichtlichsten: Zeichne einfach dein Zeichenmaterial.

Weitere Beispiele:

  • Bücher
  • Schmuck
  • Mineralien
  • besondere Möbelstücke
  • Strandausrüstungen
  • Fortbewegungsmittel
  • Lampen
  • Computer
  • Geschenke
  • Haushaltsgeräte
  • Kissen und Decken
  • verschiedene Materialien
  • Brettspiele

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Nahrungsmittel

Hattest du beim Ansehen eines Bildes schon mal Hunger oder Durst? Du kannst so was auch zeichnen. Du bist in der Lage ein Motiv zu erschaffen, bei dem einem Betrachter das Wasser im Mund zusammenläuft!

Beispiele:

  • Kuchen, Torten und Pralinen
  • Süßigkeiten
  • verschiedene Pizzasorten
  • Mehr-Gänge-Menüs
  • Obst und Gemüse
  • Gemüse
  • unterschiedliche Getränke in verschiedensten Gläsern
  • Fleischsorten
  • Speisen für Babys
  • Tierfutter
  • Frühstück
  • Brotzeit
  • Essen aus verschiedensten Ländern
  • Zutaten
  • Kochutensilien
  • Leute beim Einkaufen oder Kochen
  • Märkte
  • Anpflanzen von Lebensmitteln

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Problem / Konflikt / Hindernis

Ein Problem ist immer spannend. Der Betrachter überlegt dann, was wohl passiert und wie man dieses Problem lösen könnte. Er macht sich also Gedanken über dein Bild und das ist immer ein Vorteil für dich. Wenn sich jemand damit beschäftigt, bleibt dein Bild in seinem Kopf hängen und er erinnert sich daran.

Überlege dir einen Konflikt. Etwas, was einem Charakter oder einer Sache im Weg steht. Ein Hindernis, das jemand zu überwinden hat. Das kann zum Beispiel auch ein schreckliches Erlebnis sein. Ein Gegner. Ein Abgrund. Einfach etwas, was einen am Weiterkommen hindert. Und dann versuche das Problem zu zeichnen.

Du kannst auch weiterführende Bilder zeichnen, in dem dieser Konflikt gelöst wird.

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Das Unmögliche möglich machen

Beim Zeichnen hast du einen gewaltigen Vorteil: Deine Bilder sind nicht an die Realität gebunden.

Du kannst auf deinen Motiven Dinge schweben lassen, Gegenstände zerschmelzen und die Physik völlig auf den Kopf stellen. Lass ein Monster in deiner Küche umherkrabbeln und schau, was passiert. Wie verhält es sich? Lass deine Figuren zaubern, Gedanken lesen, unmögliche Sportübungen durchführen, zeichne ihnen 22 Finger und ziehe ihre Hälse so lang, dass ihr Kopf bis zum Mond reicht. Dreh an der Zeit herum. Versetze Schauplätze auf fremde Planeten.

Du kannst absolut alles machen!

Zeichner Ideen Generator

Wenn dir jetzt noch immer nichts einfällt, schau dir dieses Programm an und lass dir Ideen geben: Zeichner-Ideen-Generator

 


 

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