Sun-Star – Wasservermalbare Marker

Heute gibt es einen kleinen Erfahrungsbericht über unten abgebildete Stifte. Es handelt sich dabei um Marker auf Wasserbasis mit Pinselspitzen.

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Marke
Sun-Star Stationery Co., Ltd.
(Japan)

 

Allgemeine Merkmale
sockenzombieDie Stifte lassen sich mit Wasser vermalen, was ich klasse finde und was für mich ein großer Vorteil zu den Copic Markern ist.

Die Farben sind sehr kräftig, allerdings auch nicht ganz einfach zu benutzen, wenn man gerne Details zeichnet. Es funktioniert aber, nachdem man sich an die Stifte etwas gewohnt hat.

Sie lassen sich nach dem Trocknen nicht mehr vollständig anlösen, aber immer noch mit Wasser ein ganz klein wenig vermalen.

Für meine Art zu zeichnen sind sie eher wenig geeignet, da sie ebenso wie Copic Marker nicht beliebig übereinander schichtbar sind. Dunkel auf hell ist kein Problem, aber helle auf dunkle Farben sind so gut wie unsichtbar. Ich helle Stellen im Nachhinein gerne noch auf, zeichne Lichter ein und so was. Das ist mit Markern natürlich nicht möglich.

Die Stifte sind durch die weichen Pinselspitzen (ähnlich der Copic Marker) für Kalligrafiearbeiten gut geeignet. Besonders japanische oder chinesische Schriftzeichen lassen sich damit gut darstellen. Malen ist möglich, für mich jedoch etwas gewöhnungsbedürftig. Ich bräuchte wohl noch mehr Übung mit Markern…

 

Verhalten auf verschiedenen Papieren
sockenzombieGrundsätzlich kann man auf vielen Papierarten gut Verläufe erzeugen, da sie sich mit Wasser vermalen lassen.

Auf Aquarellpapier trocknen die Stifte sehr schnell, während sie auf Markerpapier minimal länger zum einziehen brauchen. Da ich nur sehr dünnes Markerpapier besitze, wellt sich dieses leider sehr schnell.

Allgemein habe ich allerdings das Gefühl, dass alle Papiere (bis auf das Keramikpapier) sehr viel Farbe saugen und dadurch die Stifte wahrscheinlich schnell leer werden.

Am besten hat sich das Malverhalten auf Keramikpapier angefühlt, darauf kann man mit den Stiften sehr präzise arbeiten. Leider gestaltet sich dort das Erstellen vorn Farbverläufen sehr schwer, die Farbe zieht dafür zu schnell ein und lässt sich nicht so gut vermischen. Wer einen Comiclook möchte, kann es gut verwenden. Vorteil: Es wellt sich nicht.

Auch das Steinpapier wellt sich nicht. Hier wirken die Farben zudem sehr kräftig und leuchten wahnsinnig schön, dafür brauchen sie sehr lang zum trocknen. Die Farbe ist hier auch am gleichmäßigsten und es lassen sich sehr schnell schöne Verläufe erzeugen. Der Nachteil ist, dass die Farbe etwas ausblutet und sich schnell verteilt, Nadelspitzenfeine Details sind damit also leider nur schwer möglich. Zum Steinpapier werde ich später noch einen Artikel schreiben, bin gerade sehr beeindruckt, was es aus diesen Markern hier macht und werde es dann noch mit anderen Farben testen.

 

Zur Lichtechtheit kann ich leider noch nichts sagen.

Zeichen- und Bastelsachen Adventskalender 2015 – Teil 1

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Wie letztes Jahr schon, habe ich auch dieses Jahr wieder beim Künstleradventskalender auf kakao-karten.de mitgemacht. Bei dieser Aktion machen Künstler für andere Künstler einen Adventskalender mit Zeichen- und Bastelsachen im Wert von 50€ und anderen Kleinigkeiten. Das Los hat entschieden, dass „playgo“ von kakao-karten.de mir dieses Jahr den Kalender machte. Sie hat eine wunderschöne Auswahl für mich getroffen. Da die Rückmeldung für den Kalender im foreninternen Bereich erfolgt und die dort nicht jeder lesen kann, möchte ich euch meine neuen schätze hier kurz zeigen. Vielleicht ist ja auch was Interessantes für euch dabei ;)

Zusätzlich haben mir über 24 Künstler Originalkarten für einen Kartenkalender gezeichnet. Auch diese möchte ich euch hier kurz zeigen. Ein herzliches Dankeschön an alle! <3 sockenzombiesockenzombie

Tag 1:
– viele verschiedene Aquarellpapierproben
– Überraschungsei
– Karte von JoeyB

Tag 2:
– Aquarellstick in prussian blue (W&N)
– Infos zum Pigment PB27
– Karte von NinaFlausch

 
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Tag 3:
– roter Druckstift
– Farbtabelle Marke Senliner
– Karte von ricecuni

Tag 4:
– Überraschungsei
– Schrumpffolie
– Karte von NinaFlausch

 
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Tag 5:
– Prismacolor in Copenhagen blue
– 0.7 Nachfüllmienen in blau
– Karte von Elifia

Tag 6:
– Kinderschokolade-Weihnachtsmann
– Pigmentinfos zu PB15 und PBr7
– Daniel Smith Tubenfarbe in Cascade Green
– Formen fürs Miniatur-Plätzchen
– zwei Karten von Krokofant

 
sockenzombie sockenzombie

Tag 7:
– UFO-Stempel
– Farbtabellen der Schmincke Horadam
– Karte und Kurzgeschichte von StyxH20

Tag 8:
– Zeichenhandschuhe
– Farbtabellen der Prismacolor Premier
– Karte und Puzzlebild von Glitzermond

 
sockenzombie sockenzombie

Tag 9:
– Aquarellstick von W&N in Winsor Violet
– Infos zum Pigment PV23
– Karte von black_shewolf

Tag 10:
– Tubenausquetscher
– Tubenfarbe in Marine Blue (Holbein)
– Karte und Postkarte von Mamori

 
sockenzombie sockenzombie

Tag 11:
– Prismacolor in Crimson red
– Karte von Terry
– Stempel mit einem Planetenmotiv

Tag 12:
– Überraschungsei
– Umschläge mit Motiv
– Karte von Eller

 
Das war der erste Teil, zum zweiten Teil gehts hier lang.

Skizzenpapier – Der Untergrund für eure Skizzen

Untergründe für Skizzen, die ich selbst gerne verwende

 

Skizzenblöcke

sockenzombiesockenzombieBis vor Kurzem habe ich keine Skizzenblöcke benutzt, dann aber entdeckt, dass so kleine Blöcke doch ganz hilfreich sind. Große Blöcke wären jedoch nichts für mich.

Besonders empfehlen kann ich euch Abreißblöcke. Einzelne Seiten schnell herausreißen zu können, ist praktisch. Man kann sie leicht anderen Zeichnern mitgeben oder auch als Vorlage am Leuchttisch benutzen.

Den oben abgebildeten Block habe ich aus dem Künstler-Wanderpaket gefischt. Er ist handlich und passt bequem in jede Tasche. Ich kann ihn mit einer Hand halten und mit der anderen Zeichnen. Somit brauche ich keinen Tisch oder sonstige Unterlagen und kann ihn auch mal im Stehen und auf der Couch benutzen.

 

Kopierpapier

sockenzombieEin großer Pack billiges Kopierpapier liegt bei mir immer herum. Darauf skizziere ich gerne, wenn ich zu Hause bin und nicht unterwegs. Vor allem für meinen Comic entstehen oft sehr viele Skizzen, da wäre ein Buch oder ein kleiner Skizzenblock schnell voll.

Ich besitze normales Papier und Plotterpapier. Der Vorteil vom Plotterpapier ist, dass es glatter ist. Dadurch fühlt es sich an, als würde der Stift schneller drauf umherflizzen. Das Malgefühl darauf, ist ein ganz anderes, als auf normalem Kopierpapier. Außerdem ist das Plotterpapier für schnelle Copic Marker Skizzen geeignet. Normales Kopierpapier saugt für sowas zu viel Farbe.

 

Skizzenbücher

sockenzombie Ich mag extravagante Bücher mit Mustern, zum Beispiel die von Paperblanks. Sie wirken interessanter, als Bücher mit einfarbigen Einbänden. Am schönsten sind natürlich selbst gemachte Skizzenbücher.

Ein besonderes Buch führt dazu, dass man es viel öfter in die Hand nimmt. Einige sind der Meinung, dass teure Bücher für Skizzen nicht geeignet sind. Manche denken dann, die Hürde, den ersten Strich in sie zu zeichnen, ist größer. Doch sie bieten ein paar Vorteile:

– Man achtet mehr darauf und vergisst sie nicht so leicht. Die Chance, sie irgendwo liegen zu lassen, ist dadurch geringer.

– Für den hohen Preis, wäre es viel zu schade, nichts reinzuzeichnen und das Ding ungenutzt herum liegen zu lassen. Es kommt bei mir also zwangsläufig dazu, dass ich es verwende, während meine billigen Skizzenbücher nur in der Ecke verstauben.

– Hübsche Bücher schlägt man öfter auf. Man sieht sich also die Skizzen und Ideen darin auch öfter an. Dadurch kommt man auf neue Ideen und setzt alte Ideen, die man zur Erinnerung skizziert hat, vielleicht doch noch um.

Und wo wir grad bei Ideen sind, hier findet ihr 15 Ideen um Skizzenbücher mit Inhalt zu füllen.

24 Seiten Comic Wochenende – Tipps für euch und mein Ergebnis

Das Ziel
Ein 24-seitiger Comic an einem Wochenende, von der Story bis zum letzten Strich.

Meine Tipps zur Vorbereitung
– Richte dir dein Zeichenzeug her. Alles was du brauchst, damit du keine Zeit mit Suchen verbringen musst. Stifte, Spitzer, Radierer, Papier, Farben, …
– Suche dir Inspirationsmaterial. Die Story muss schnell entstehen. Sehr blöd, wenn man dann stundenlang herumgrübelt, weil man keine Idee hat. Such dir Bilder, die dich inspirieren werden. Oder verwende meinen Ideen-Generator, wenn dir gar nichts einfällt.
– Bereite Essen und Trinken vor, damit du nicht lange mit Kochen beschäftigt bist. Das ist alles Zeit, die dir später beim Zeichnen abgeht.
– undurchdringliche Kopfhörer sind sehr hilfreich ;)

sockenzombie - 24 Comic

Wie bin ich vorgegangen?
– Ich hab mir das Papier vorbereitet und oben und unten mit Tesa abgeklebt. Das ergab einen schönen Effekt
– Ich habe mir die Story gleich am Anfang komplett aufgeschrieben und in 24 Bereiche eingeteilt. Somit musste ich mir später keine Gedanken mehr dazu machen.
– Ich habe keine Skizzen gemacht, sondern direkt mit der Farbe aufs Papier gezeichnet. Herausgekommen sind ungenaue Bilder und Leute mit falscher Anatomie, aber dafür in Farbe :P
– Den Vorgang hab ich auf Facebook für euch mitkommentiert. Auch wenn am Ende nur 10 Seiten rausgekommen sind (und das auch noch ohne Sprechblasen und Text), freue ich mich sehr, so viel geschafft zu haben. Vielen Dank noch mal an alle, die mich während dem Zeichnen motiviert haben! <3 Tipps zum Zeichnen
– Zeichne schnell. Du kannst für einen Strich 10 Minuten brauchen oder eine Sekunde. Das ist ein schneller Comic, es muss nicht perfekt sein, als nimm den 1-Sekunden Strich. Es ist egal, wenn mal ein Strich einen Millimeter daneben geht.
– Verschenke die Zeit nicht mit wegradieren oder neu zeichnen, das kostet so viel Zeit. Akzeptiere dein Gekrizel während dem Zeichnen so, wie es ist. Aufregen kannst du dich später darüber, wenn der Comic fertig ist.
– lange Pausen sind nicht gut. Ich nahm mir nicht 24 Stunden, sondern 48, damit ich dazwischen schlafen konnte. Aber am nächsten Tag hatte ich so wenig Lust drauf weiter zu machen, dass ich kaum noch was schaffte. In einem Rutsch durchzeichnen hätte ein umfangreicheres Ergebnis gebracht.

sockenzombie - 24 Comic

Was hat es mir gebracht?
– Auch wenn er nicht in der geplanten Zeit fertig wurde, weiß ich jetzt, wie viel ich schaffen kann und kann einschätzen, wie lange ich brauche. Nämlich maximal 10 schlechte Seiten am Tag, wenn ich mich anstrenge und dazu zwinge. Das reicht weit. Und wenn ich nur 1-2 Seiten zeichne, kann ich sie richtig gut zeichnen und mit Details vollhaun und schaffe in einem Jahr trotzdem 365 Seiten. Das ist genial!
– Hoffnung! Ernsthaft, ich hab nie wirklich geglaubt, dass ich mein mega Comic Projekt, meine Geschichte, an der ich seit Jahren arbeite, in diesem Leben jemals schaffen werde. Jetzt weis ich, dass ich es schaffen kann und dass es zeitlich möglich ist. Er wird kommen. In ein paar Jahren ;)

Das Ergebnis
0 Titelbild: Ansicht zwischen den zwei Kuppeln, Fluss, alles blüht (Arbeitstitel: „Zurück ins Paradies“)

sockenzombie - 24 Comic

1 Halle, letzter vertrockneter Baum, Text „Die Erde ist zu einem trockenen Ball verkommen. Die Atmosphäre ist nicht mehr atembar. Wir leben unter einer schützenden Kuppel. Und das Wasser wird langsam knapp…“

sockenzombie - 24 Comic

2 Menschen graben Vertiefung um die Kuppel
Dece: „Warum tut ihr das? Es regnet ja doch nicht.“
Frau: „Dece, es ist jetzt zwei Jahre her.“
Dece: „Sie ist irgendwo da draußen.“
Frau: „Seit deine Schwester weg ist, ziehst du uns alle runter mit deiner schlechten Laune“

sockenzombie - 24 Comic

3 Frau: „Aber du hast Glück. Der Rat hat deinen Antrag bewilligt. Du wirst losziehen und sie suchen.“
Dece ist erfreut
Frau: „Freu dich nicht zu früh. Das ist eine Verbannung. Wir wollen dich hier nicht mehr haben.“
Dece: „Was?“
Frau: „Du erhältst eine Aufgabe. Du darfst nur zurück kommen, wenn du uns Wasser mitbringst.“

sockenzombie - 24 Comic

4 Kind (Ali) läuft auf Dece zu:
Ali: „Dece, warte!“
Ali gibt ihm Kette.
Ali: „Gibst du das Nova?“
Dece: „Das mache ich Ali. Versprochen, ich finde sie.“
Ansicht draußen, Dece im Raumanzug, Kuppel von weitem mit Graben
Dece: „Ich enttäusche euch nicht.“

sockenzombie - 24 Comic

5 Vertrockneter Boden, Dece wandert dahin.
Kopf Großansicht, Schweiß.
Dece (denkt): Ich kann nicht mehr.

sockenzombie - 24 Comic

6 Dece fällt um, liegt auf Wüstenboden, Ansicht von Weitem.

sockenzombie - 24 Comic

7 Dece wacht auf, Schatten fällt auf ihn (erschrocken/ängstliches Gesicht)
evtl. Ansicht weiter weg: Vor ihm kein Himmel mehr

sockenzombie - 24 Comic

8 Dece steht da, ein stinkendes (MEGAGROßES!!!) Müll-UFO schwebt über ihm (Gesamtbild, er ist nur ein Pünktchen groß)

sockenzombie - 24 Comic

9 Dece wird von Traktorstrahl des UFOs eingesaugt.

sockenzombie - 24 Comic

10 Dece findet sich auf einem Schrotthaufen im UFO wieder (davor steht ein Schild mit der Aufschrift „Fest-Dreck“).
Er sieht weiter weg einen Roboter und geht auf ihn zu.

11 Roboter (zeigt auf den Schrotthaufen): „Geh zurück zu deinem Haufen!“
Dece: „Wer bist du? Wo bin ich?“
Roboter: „Wir sind die planetarische Müllabfuhr. Wir sammeln Dreck vom Boden. Du bist Dreck. Geh auf deinen Dreckhaufen.“

12 Dece: „Ich bin kein Dreck! Ich bin ein Mensch!“
Roboter scannt ihn.
Roboter: „Prüfe.“
Roboter: „Dreck. Zustand: fest.“
(Soundword: „wiowiowio“, rote Lampe blinkt auf)

13 Nova macht den Roboter kaputt
Nova (umarmt ihn): „Dece!“
Dece: „Nova!“

14 Nova hat Kette in der Hand, sie weint.
Nova: „Die ist von Ali!“
Dece: „Sie vermisst dich.“
Nova: „Dece, ich muss dir etwas zeigen.“

15 Nova und Dece stehen in einem (SEHR) großen Hangar auf einer Art Balkon. Unter ihnen ist überall Wasser, der komplette Hangar ist voll damit.

16 Nova: „Sie halten es für Dreck. Wir sind schon zwei Mal über unsere Kuppel geflogen, aber ich schaffte es nicht allein den Hangar zu öffnen.“
Dece: „Wie lange noch, bis wir sie wieder überfliegen?“
Nova: „Nur ein paar Minuten. Dein Timing war schon immer gut.“

17 Beide stehen an Schaltern.
Nova: „Fertig?“
Dece: „Fertig.“
Roboter kommt (Soundword „wiowiowio“)
Roboter: „Alarm. Festdreck falsch eingeordnet. Hier ist der Flüssig-Dreckhaufen.“

18 Roboter zieht Nova weg.
Dece: „Nova!“

19 Dece springt auf Roboter und schaltet ihn aus.
Nova: „Schnell!“

20 Hände von Dece und Nova (zwei Panel) auf Hebel, drücken sie runter.
Hangar öffnet sich.

21 Wasser fällt aus Raumschiff
Nova und Dece springen in den Strahl.
Die beiden rutschen im Wasserstrahl zur Kuppel in den Graben runter.

22 Nova und Dece umarmen sich im Wasser.
Dece: „Werden sie das Wasser nicht wieder aufsammeln?
Nova: „Nein. Das Müll-UFO folgt einer festen Route. Wir haben 1 Jahr Zeit, eine größere Kuppel zu bauen, die das Wasser mit einschließt.

23 Nova, Dece und Ali stehen unter dem Baum in der Halle, der jetzt Äpfel trägt, um sie herum lebt alles. (evtl kleines Panel mit Vogelnest auf Baum)

24 1 Jahr später: Neue Kuppel über der alten, sie erblüht wie ein Paradies (Ansicht von außen)

Das war es. Ende. Mit diesem Eintrag schließe ich das Projekt. Danke! :)

Mijello Mission Gold – Aquarell Tubenfarben – Test

Art: Tuben Aquarellfarben
Menge: 15 ml Tuben (einzeln) oder 7 ml Tuben (im Set)

sockenzombie - farben mission gold aquarell tuben

 
Beschaffenheit:
Die Leuchtkraft der Mission Gold Farben übersteigt die vieler anderer enorm. Man braucht nur kleinste Mengen für einen satten Farbauftrag.

Die kräftigen Farben sind teilweise sehr deckend, was meinem Zeichenstil entgegen kommt. Natürlich kann man sie durch die Verdünnung mit Wasser auch jederzeit durchscheinender machen.

Beim Malen fühlen sie sich sehr weich und cremig an, anders als die Tubenfarben von W&N, die um einiges fester wirken.

Die Mission Gold Farben kommen sehr gleichmäßig aus den Tuben und klumpen nicht.

Sie lassen sich in Näpfchen füllen und bis jetzt jederzeit problemlos daraus wieder anlösen und das mit minimalster Menge an Wasser. Man braucht weniger Wasser, als für alle Näpfchenfarben, die ich bisher getestet habe. Bei meinen Neocolor II dauert es dagegen sehr lange, bis die Farben vermalbar sind.

Ich bin vom Malverhalten begeistert und werde die Tubenfarben fest in meine Farbauswahl integrieren, wenn nicht sogar zu meinen Hauptfarben machen.

 
Lichttest:
Jetzt kommen wir zu einem eher nicht so schönen Thema. Für die Farben gibt es Sterneangaben, wobei sich diese teilweise widersprechen. Gaerstecker hat im Katalog andere Angaben als auf der Tabelle vom kritzelshop, die in ihrem pdf wiederum andere Angaben drin hat, als auf manchen Tubenfarben selbst drauf abgedruckt sind. Bei meiner Auswahl benutzte ich deswegen nur Farben, die bei allen Quellen 5 Sterne als Angabe haben. Das schränkt die Farbwahl leider schon ein wenig ein, aber mal abwarten, was da noch kommt.

Nachtrag: Hier die Liste von mijello selbst. Sie deckt sich nicht mit allen Angaben auf einigen Tuben, sollte aber hoffentlich aktuell sein: http://www.mijelloart.com/105-individual-colors.html

sockenzombie - lichttest aquarell tubenfarben mission goldJetzt zum Test.

Das Papier hängt seit 1.Juli 2015 an der Fensterinnenseite auf der Südseite mit Sonneneinstrahlung. In letzter Zeit bin ich dazu übergegangen, das Ding manchmal ein paar Stunden direkt auf den Balkon zu legen in die Sonne, ohne ein Glas davor.

Die Farben halten sich perfekt. Bisher konnte ich absolut gar keine Veränderung feststellen.

 
 
Aktueller Stand vom: 23.8.2015

Der Test bleibt hängen und ich werde hier evtl. in ein paar Wochen/Monaten noch mal ein neues Bild hochladen.

 

Habt ihr noch Fragen zu den Farben? Einfach hier drunter schreiben, ich probiers gerne für euch aus :)

Socke

Ein Kurzcomic auf Kunstkarten entsteht – Murphys Gesetz für Zeichner

– Ein Erfahrungsbericht und ein paar Tipps für dich –

Ich hab in den letzten Tagen einen Comic gezeichnet. Ganz schnell und ganz simpel. Mein Ziel war es nicht perfekt zu zeichnen oder eine perfekte Story zu entwerfen, sondern einen Comic FERTIG zu bekommen. Den Entstehungsprozess dokumentierte ich für dich mit. Er soll dir helfen auch einen Comic zu zeichnen.

 

magie - murphys gesetz für zeichner - sockenzombie

 
 

Schritt 1 – Ideensammlung

Zuerst brauche ich eine Story. Wo bekommt man die her? Ich beginne einfach mit einem Ort und einer Hauptperson. Die zwei Begriffe hat mir mein Zeichner-Ideen-Generator ausgespuckt:

– Tierpark
– weiblich 21 Jahre, Automatenbefüller

 
Ich überlege mir einen Namen für sie: Magie. Den wird zwar später nie jemand lesen, da es ein reiner Bildercomic wird, aber zum Zeichnen finde ich das persönlicher.

 
Jetzt stelle ich mir Fragen und schreibe mögliche Antworten auf, um ein paar mehr Infos zu erhalten. Es ist dabei nützlich, wenn man sich immer wieder fragt, was niemand erwarten würde, denn dann kommen ganz ungewöhnliche Dinge dabei heraus.

 
Warum befindet sich Maggie im Tierpark?
– Sie will dort Tiere zeichnen
– Sie will sich dort mit jemandem treffen.
– Ihre Schatzkarte führt sie dort hin
– Sie arbeitet dort als Automatenbefüllerin von Tierfutterautomaten

 
Was könnte schief gehen?
– Ein Tierfutterautomat wird kaputt
– sie bekommt einen Stromschlag
– Sie trifft auf einen gehassten Menschen
– Ein Tier entkommt und frisst sie auf
– Ihre Zeichensachen fallen ins Gehege
– Es fängt an zu regnen / Unwetter
– Sie wird entführt
– Ihr fällt eine Melone auf den Kopf
– Jemand spielt ihr einen Streich
– Sie rennt jemanden um
– Sie wird gekündigt
– Sie verletzt sich an einem Tierfutterautomaten
– Ein Vogel kackt ihr auf den Kopf
– Ein Kind dreht durch und befällt sie wie ein Zombie

 
Jetzt gehts ans auswählen und streichen. Die langweiligen Ideen werden gestrichen und die coolen weiter ausgearbeitet. Vergesst nicht die Zeit und das Wetter festzulegen, dadurch bekommt dein Comic mehr Tiefe.

Wer mich kennt, weiß für welche Ideen ich mich entscheide *muhahah*

 
Also, fangen wir an, die Geschichte aufzuschreiben. Dabei füge ich immer wieder Neues hinzu und streiche Dinge raus. Am Ende sieht mein kurzer Text so aus:

 

Titelbild: Magie mit Zeichenzeug und ihren gezeichneten Bildern im Hintergrund

Es ist ein schöner, sonniger Sommertag. Eine Familie macht auf einer Brücke im Tierpark Pause. Dabei rollt einem Kind die Melone weg und fällt Maggie auf den Kopf, die gerade unten durch geht.

Es ist plötzlich windig. Maggie schleppt einen Sack Tierfutter am Giraffengehege vorbei. Düstere Wolken ziehen auf. Ein Futterautomat ist kaputt, sie versucht ihn zu reparieren. Erste Regentropfen fallen. Sie wird vom Blitz getroffen. Ein Kind dreht durch und brüllt wie verrückt (Fratze). Ein anderes Kind befällt sie wie ein Zombie.

Das Wetter ist wieder schön, Maggie wacht auf, sie liegt am Boden, ihr Zeichenzeug liegt um sie herum und die Melone ist kaputt. Sie hat Kopfschmerzen. Sie arbeitet auch nicht als Tierfutterautomatenbefüllerin, alles nur geträumt. Maggie steht auf und geht. Im Hintergrund sieht man das Zombiekind vorbei schleichen, war es also doch kein Traum?

 
Fertig. Leider hab ich den Vogel vergessen, der ihr auf den Kopf kackt. Aber das macht nichts, der kommt vielleicht in eine andere Geschichte rein. Es ist nur eine Kurzgeschichte und ich möchte nicht zu viel Zeit mit überarbeiten verbringen, das führt bei mir immer dazu, dass ein Projekt so umfangreich wird, dass ich es nie vollenden kann. Ich will einfach mal was fertig schaffen!

Zeitkonto: Ich habe für die Idee jetzt genau eine Stunde gebraucht. So schnell kann es gehen :)

 
 

Schritt 2 – Aussehen des Hauptcharakters

magie - skizze - murphys gesetz für zeichner - sockenzombie

Ich überlege mir, wie Maggie aussehen soll. Da ich die Geschichte möglichst kurz zeichnen möchte, soll sie nicht zu kompliziert sein. Etwas, was ich schnell zeichnen kann. Mehr als eine Skizze ist hier auch nicht nötig, die genaue Ausarbeitung findet später bei der Coloration statt.

Als erstes lege ich fest, wie viele Köpfe Maggie groß ist: 7 Stück.

Ich zeichne ihre Proportionen mit blauem Stift vor. Lege fest wie die Proportionen in ihrem Gesicht aussehen (Augenform, Nase, Mund), gebe ihr eine schnell zu zeichnende Frisur.

 
Die Geschichte ist kurz, ich möchte nicht mehr als 12 Bilder dafür, also braucht sie keinen kompletten Kleidungsstil, sie wird ihre Klamotten nicht wechseln, eine Garnitur reicht aus. Aber eine Tasche braucht sie, für ihr ganzes Zeichenzeug. Sie soll ja eine Künstlerin werden.

Am Ende zeichne ich dann alles mit normalem Bleistift nach, um noch ein paar Kleinigkeiten auszubessern.

Fertig. Alle anderen Charaktere erfinde ich später direkt beim Storryboard.

Zeitkonto: Für die Charakterskizze hab ich eine halbe Stunde gebraucht.

 
 

Schritt 3 – Bildaufteilung

Da ich meinen Comic auf Kunstkartengröße zeichne, muss ich mir keine Gedanken über die Seitenaufteilung machen. Jedes Panel ist gleich groß und viereckig.

Für die Bildaufteilung zeichne ich mir ein paar Panels auf billigem Kopierpapier ein. Anschließen verteile ich den in Schritt 1 entstandenen Text. Dafür reichen ein paar Stichworte, was auf welchem Panel zu sehen sein soll, aus.

Zeitkonto: 1/2 Stunde

 
 

Schritt 4 – Vorzeichnung

Dieser Schritt dauert bei mir immer am längsten. Zuerst skizziere ich alles mit dem blauen Stift. Anschließend wird mit dem Bleistift verbessert und überarbeitet. Die Bilder sehen dann schon fast so aus, wie sie später einmal sein sollen und ich verwende sie als Vorzeichnung für die Lines.

Hier kannst du ein paar der fertigen Skizzen sehen:

 
skizzen murphys gesetz für zeichner - sockenzombie

Zeitkonto: 5 Tage für alle 11 Karten

 
 

Schritt 5 – Lines

Im nächsten Schritt benutze ich meinen selbst gebauten Leuchtkasten und zwei sehr dünne Liner.

Dafür klebe ich sie alle zusammen mit Tesa unter ein Plotterpapier. Plotterpapier ist sehr glatt und man kann darauf schnelle, feine Linien zeichnen.

Mit den Skizzen als Vorzeichnung, fange ich an, die Karten zu linen:

leuchtkasten - lines - sockenzombie

Zeitkonto: Es war hart, aber ich hab alle Lines an einem Tag geschafft

 
 

Schritt 6 – Titelbild

titelbild zwischenschritt - sockenzombie - murphys gesetz für zeichner

Die Titelkarte soll farbig werden. Dafür lege ich mir die Vorzeichnung auf den Leuchtkasten und klebe drüber ein Aquarellpapier. Jetzt kann ich darauf direkt colorieren, ohne Outlines.

Die Karte ist, wie alle anderen auch, genau 6,4cm x 8,9cm groß.

Zeitkonto: 1 Tage für Skizze und Coloration

 
 

Den fertigen Comic könnt ihr übrigens hier lesen:
Murphys Gesetz für Zeichner

 
 

Ich werde noch Drucke davon anfertigen lassen. Wer also Interesse an einer Auflage des Comics (12 Karten, 1 davon farbig) auf Kakao-Karten hat, kann mir auf kakao-karten.de oder Animexx gerne eine Nachricht schreiben.

Dies ist übrigens nur eine Geschichte („Die Melone“) der Reihe. Immer wenn ich Lust drauf habe und Zeit, werden weitere Kurzgeschichten auf Karten zum Thema „Murphys Gesetz für Zeichner“ folgen.

Viel Spaß mit dem Comic,
Socke

10 Tipps, wie du niemals richtig zeichnen lernst!

Du möchtest nicht richtig zeichnen lernen? Dann musst du die nachfolgenden Tipps unbedingt beachten! Lies sie, jetzt sofort und werde zum beliebten möchtegern Zeichnerstar!

1. „Ich bin voll schlecht“
Sage diesen Satz immer wieder. Wenn du schlecht bist, dann ist das so und es ist unmöglich es zu lernen. Zeichnen tust du natürlich trotzdem, weil du voll der gute Künstler bist. In Wirklichkeit sagst du den Satz nämlich nur, um eine Ausrede zu haben, falls andere deine Bilder schlecht finden. Natürlich sind sie nicht wirklich schlecht, weil deine Bilder immer perfekt sind.
2. Üben ist sinnlos
Zeichnen kann man oder man kann es nicht. Fang bloß nicht an zu üben, das bringt nichts. Gar nichts. Wenn du kein Talent hast, hast du eben Pech gehabt. Wenn es beim ersten mal nicht funktioniert, dann funktioniert es nie. Verschwende deine Zeit nicht dafür, stille lieber deine Likesucht und lade stattdessen irgendein schnelles Gekrizzel für deine Fans hoch.
3. Lerne niemals etwas über Anatomie
Das ist eklig und macht nur schlechte Laune. Und überhaupt muss man für Mangapüppis so was ja gar nicht können. Ist doch egal, wie der Körper aussieht und funktioniert, Strichmännchen mit Glubbschaugen tun es auch und die finden alle süß! Proportionsfehler sehen andere sowieso nicht, weil alle so denken wie du und Anatomie für überflüssig halten.
4. Nur Computer verstehen Perspektive
Menschen sind nicht dafür geschaffen das Zeug zu begreifen. Es ist also sinnlos sich damit zu beschäftigen, weil man es sowieso nicht verstehen kann. Denk nicht weiter drüber nach, viel zu kompliziert! Das können nur Computer und Freaks. Du willst doch kein Freak sein oder?
5. Kritiker sind nur neidisch
Jeden, der etwas schlechtes über deine Bilder erzählt, dich auf einen Fehler hinweist oder irgendwas abwertendes sagt, kannst du einfach ignorieren. Die haben doch alle keine Ahnung. Die sind alle nur neidisch auf dein Können, weil du so gut bist. Lass dir nichts gefallen und blicke mit einem wissenden Lächeln auf sie hinunter. Lösch ihre Beiträge einfach und beschwer dich bei deinen Fans über diese Lügner.
6. Klaue die Bilder von anderen
Was man nicht kann, muss jemand anderes für einen machen, ist doch logisch. Lass andere die Kleinigkeiten für dich erledigen. Die richtige Arbeit erledigst du natürlich selbst: Du klaust die Bilder eigenhändigt oder paust sie sogar ab, das macht so viel Mühe! So was sollte doch bitte mal honoriert werden!!!1einself
7. Verkaufe Fanarts
Zeichenmaterial kostet viel Geld und Geld zu haben ist ja immer gut. Bilder kann man verkaufen, also macht das. Du musst deine Bilder verkaufen, schließlich hast du ja schon vor einer Woche angefangen zu zeichnen. Natürlich machst du dir nicht die Mühe, dir selbst etwas auszudenken. Warum das Hirn anstrengen, wenn es doch schon so viel beliebte Ideen gibt?
8. Kauf dir nur die teuersten Zeichnermaterialien
Teuer ist immer gut. Gutes macht deinen Bilder perfekt. Qualität und so. Scheiß drauf, was du zeichnest, das ist nicht wichtig. Mit teurem Material geht das Zeichnen nämlich ganz automatisch. Das gilt übrigens auch für Grafiktabletts, die zeichnen dein Bild von ganz allein, ganz automatisch. Dafür muss man gar nichts können! Wär ja dumm, wenn du da noch mit der Hand zeichnest.
9. Klebe dein Motiv auf ein Foto
oder einen fremden Hintergrund, der nicht von dir ist. Du machst das nicht weil du zu faul dafür bist selbst einen zu zeichnen, sondern weil es einfach gut wirkt und deinen 0815 Charakter aufwertet. Hintergründe sind cool und alle fahren drauf ab. Der nicht zusammen passende Stil fällt keinem auf und alle mögen dein Bild, weil sie so vom Hintergrund abgelenkt sind und die Fehler deines Gekrizzels gar nicht bemerken.
10. „Ich bin so gut“
Höre nicht auf, diesen Satz immer wieder von dir zu geben, damit jeder es weiß und unbedingt dein Fan werden will. Das ist kein Wiederspruch zu Punkt eins! Das ist Kunst, alles was du sagst und tust ist immer Kunst, auch wenn es nicht zusammen passt. Das gehört so und ist natürlich volle Absicht.

 
Tja, jetzt weißt du alles. Jetzt kennst du all die geheimen Geheimnisse der Elitezeichner. Gummistiefel! :P
 
Wenn du nach echten zeichnerischen Herrausvorderungen suchst, probier meinen Zeichner-Ideen-Generator aus.

Traum oder Wirklichkeit

Diese Karte ist Teil des Projektes „Der Geschichtensammler im All“.
Hier findest du eine Übersicht aller Karten.


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Die Kuh-UFO Karte darf natürlich nicht fehlen in der Reihe. Schließlich fragt sich jeder, wo denn die ganzen von UFOs entführten Kühe untergebracht werden. Ich zeige euch diesen Ort!

 

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Wenn man die Skizze und die Reinzeichnung vergleicht, erkennt man einen großen Unterschied. Ich bin von der ursprünglichen Idee sehr abgewichen. Der Fokus lag erst auf den Kühen und runden Elementen. Später wurde es eckiger und grüner. Das heißt, mehr auf die Pflanzen in den schwebenden Gewächshäusern fixiert.

 

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Nach dem Linen kann man auch die Kühe besser erkennen. Einige Stellen habe ich frei gelassen, dort wo die Pflanzen die Linien überdecken sollen. Die Übergänge sind dann nicht so hart an diesen Stellen.

 

sockenzombie Für diese Karte verwendete ich vorwiegend warme Farbtöne. Und natürlich viel grün für die Pflanzen.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal mein Material vorstellen:

– Caran d’Ache: wasservermalbare Wachsmalkreiden
– atyou Spica: Stifte für dezenten Glitzer
– W&N Ink: weise deckende Tusche

 

sockenzombie Ich beginne mit den helleren Grüntönen und zeichne dann mit dunkleren die Schatten ein. Für den Baum links verwende ich ein anderes grün, damit er sich vom Hintergrund draußen gut abhebt. Das Orange dient für kleinere Akzente wie z.B. Blüten und angebautes Gemüse. Unsere Aliens wollen ja auch was zu essen.

 

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Ich war mir bis zuletzt nicht sicher, wie ich den Boden colorieren soll und schwankte immer zwischen Fliesen oder Gras. Letztendlich sind es dann Fliesen geworden, um die Pflanzen besser unterscheiden zu können. Zu viel vom selben Grün hätte die Bildkomposition zu sehr verändert und in diesem Fall zu stark auf den unteren Bildrand gezogen. Gras wäre natürlich wärmer rüber gekommen, aber ihr könnt euch ja vorstellen, dass die Aliens Fußbodenheizungen eingebaut haben. :)

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Fehlen nur noch die Sterne, die seht ihr hier im fertigen Scan:

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Titel: Traum oder Wirklichkeit
Nr: 333
Größe: 6,4cm x 8,9cm
Material: Wachsmalkreiden, schwarze Liner, weise Tusche


Diese Karte ist Teil des Projektes „Der Geschichtensammler im All“.
Hier findest du eine Übersicht aller Karten.

 

Die geheime Elite

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Ein heißes Bad, mitten im Weltraum, mit genau so einem Ausblick, das wär schön! Und diese Idee musste ich natürlich unbedingt zeichnen. Die Reinzeichnung habe ich noch mit weiteren Details erweitert, z.B. den Rest der Station draußen und einer Pflanze, die dem Raum eine wärmere Stimmung geben soll.

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sockenzombie Grün-Blau ist eine tolle Kombination, ich mag sie sehr.

Diesmal sieht das Farbschema etwas bunter aus, als bei den anderen Karten. Desswegen hab ich hier sehr darauf geachtet, die Türkis-Töne möglichst Großflächig zu verwenden. Sie sind die Hauptfarben der Karte und sollen sie dominieren.

 

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Im oben stehenden Bild sind die Anfänge des Hintergrunds durch die Glasfront zu sehen. Ich beginne oft mit den helleren Farben und vermale sie mit dem Wassertankpinsel. Es ist schwerer die Farben im Nachhinein wieder aufzuhellen. Nicht unmöglich, aber sie erscheinen kräftiger, wenn man in dieser Reihenfolge vorgeht.

 

sockenzombie Links habe ich eine Linie freigelassen, das ist die Stelle für den Wasserstrahl, der ins Bad läuft. Die Hintergrundstrucktur ist wieder wolkenartig und teilt sich in zwei grobe Bereiche. Man kann erkennen, dass die beiden Radioteleskope jeweils danach ausgerichtet wurden. Ob das wohl eine Bedeutung hat?

 

Fehlt noch die Coloration des Vordergrundes. Wer genau hinsieht, kann erkennen, dass ich den Schaum leicht durchsichtig gezeichnet habe.

Tipp: Durchsichtige Objekte zeichnet man, indem man in den Objekten die Linien, die sich dahinter befinden, heller darstellt, als neben dem durchsichtigen Objekt. Man kann auch Farben leicht durchscheinen lassen, diese sind dann ebenfalls heller, als wenn man direkt drauf sehen würde.

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Titel: Die geheime Elite
Nr: 332
Größe: 6,4cm x 8,9cm
Material: Wachsmalkreiden, schwarze Liner, weise Tusche


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Wir sind fünf

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Hier seht ihr eines von fünf Städteschiffen. Zum Linen verwende ich immer einen 0.03er Multiliner SP (Copic) für Details und für dickere Striche nehme ich pigment Liner von Staedler. Sie sind beide Wasserfest und verschmieren nicht, wenn ich mit meinen Wachsmalkreiden drüber zeichne.

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sockenzombie Wie ihr seht, hab ich wieder viele verschiedene Blautöne verwendet.

Ich hatte wieder damit zu kämpfen, dass die Karte zu eintönig wirkte und desswegen dann noch Azurblau und Lichtgelb verwendet. Mit Azurblau versuchte ich am Ende die Karte noch etwas ins Türkise zu ziehen, damit sie sich in die regenbotenfarbene Reihe besser einfügt. Das Lichtgelb sieht man nur ganz leich an den helleren Stellen.

 

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Ich hab den Hintergrund erst dunkel gezeichnet, mit der Linienführung aber trotzdem schon immer um den Mittelpunkt der Galaxie herum. Anschließend bin ich mit helleren Blautönen drüber und hab die Spiralarme der Galaxie weiter ausgearbeitet.

 

sockenzombie Die Städte-Schiffe befinden sich weit außerhalb der Galaxie im Hintergrund. Desswegen hab ich vorne nicht viel große Sonnen gezeichnet. Sie sind dort ganz allein und abgeschnitten vom Leben in der Galaxie und es befinden sich nur sehr wenig Sonnensystem in ihrer Nähe.

 

Tipp: Ein guter Trick die Sterne noch leuchtender erscheinen zu lassen, ist es, sie auf hellerem Hintergrun zu platzieren. Steht ihr die Stellen, an denen sich die meisten Sterne befinden? Immer entlang an diesen Linien ist der Hintergrund etwas heller als die Umgebung.

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Titel: Wir sind fünf
Nr: 331
Größe: 6,4cm x 8,9cm
Material: Wachsmalkreiden, schwarze Liner, weise Tusche


Diese Karte ist Teil des Projektes „Der Geschichtensammler im All“.
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