Woher nimmst du deine Ideen fürs Zeichnen?

Wo findest du Inspiration für deine Motive?
Wie kommst du auf so was?

 

Fragen dieser Art bekomm ich öfter zu hören, also beantworte ich sie heute mal für euch.

 

Dinge in deiner Umgebung

sockenzombieIm Grunde kann ich nicht verstehen, wie man überhaupt auf solche Fragen kommt. Warum? Weil man einfach nur die Augen aufmachen muss. Egal wo du dich gerade befindest, in deiner Umgebung sind bestimmt mindestens 20 Gegenstände, über die sich jeweils mindestens 100 Geschichten erfinden lassen. Man sitzt sinnlos vor einem leeren Blatt, dabei hat man tausende von Ideen direkt vor der Nase! Du kannst dich durch alles mögliche inspirieren lassen.

 
Beispiele:

  • Alle möglichen Gegenstände
  • Bücher (vor allem Themensammlungen)
  • Filme (Dokumentarfilme!)
  • Zeitungen
  • Gesprächsfetzen die man irgendwo aufschnappt
  • In einem Supermarkt (Regalweise Dinge, die man auf Bildern festhalten könnte)

 

 

Fragen stellen – Was wäre, wenn…

sockenzombieOft möchte allerdings gar nicht inspiriert werden. Ich will nicht, dass mir die Ideen von irgendwoher zufliegen. Viel lieber denk ich mir selbst was aus. Es ist so cool, wenn man unmögliche Dinge in Geschichten und als Zeichnungen einfach so möglich machen kann. Fragt euch „Was währe, wenn…“ und jetzt muss irgendwas verrücktes kommen. Ich braucht nichts, um diesen Satz fortzusetzten, nur euer Gehirn. Bleiben wir doch für ein Beispiel gleich mal bei Gehirnen:
 

  • Was wäre, wenn man Gehirne in Roboter verpflanzt?
  • Wie würde es sich anfühlen, wenn sich das Gehirn nicht im Kopf befindet, sondern im Arm oder in einem Bein?
  • Was wäre, wenn die Erde mit ihren vielen Lebewesen drauf teil eines Gehirns ist, das sich in einem riesigen, noch viel größeren Lebewesen befindet?

 

 

Aussagen verändern

sockenzombieNehmt euch beliebige Aussagen und wandelt sie um. Dabei kommt meist was völlig neues, verrücktes raus.

 
Hier ein Beispiel:

Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht.

 
Das war die ursprüngliche Aussage. Es kann irgendein Zitat sein oder die Zeile eines Songtextes. Irgendein Satz. Jetzt ändern wir Teile des Textes einfach und tauschen beliebige Wörter aus: Lächeln wird zu „futuristischer Überlicht-Raketenantrieb“. Und Gesicht machen wir zu „Auto“. Noch ein kleiner Zusatz und fertig ist der Pizzalieferant, der über mehrere Sonnensysteme hinweg liefert:

Zaubern wir einen futuristischen Überlicht-Raketenantrieb in ein Auto und schreiben Pizza drauf!

Das gäbe doch ein cooles Bild ab! Der intersetllare Pizzabote war übrigens eine Idee für mein kommendes Buch „Der Geschichtensammler im All“, die ich dann aber wieder verworfen habe. Ihr dürft sie euch also gerne klauen.

^_^
 
Lasst euch von weißen Seiten nicht abschrecken, sie sind voller Möglichkeiten und bieten viel Platz für eure Träume!

 
 

In meinem Ebook „Was soll ich zeichnen?“ gibt es noch mehr Tipps, um an Ideen zu kommen.
 

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