Wie kommt man auf verrückte Ideen?

sockenzombie

Die Idee

Allgemein kann man nicht sagen, was eine Idee ausmacht, weil es immer etwas anderes ist. Wie kommt man auf so was? Das werde ich oft gefragt. Und meistens weiß ich das selbst nicht mal. Die Ideen sind dann einfach da in meinem Kopf. Aber hier trotzdem ein paar Tipps:

– Stell dir Fragen. Durch Fragen kommt man immer auf coole Motive. Was hast du noch nie gemacht? Was ist so verrückt, dass du es niemals machen würdest? Was wäre, wenn…? …Bäume Menschen essen? …du eine Zeitmaschine entdecken würdest? …Computer Gefühle hätten?

– Leg dir einen Stift und einen Blog neben dein Bett. Und schreibe jeden Morgen wenn du aufwachst deinen Traum auf. Die sind oft sehr komisch und meistens handeln sie auch von Dingen, die dich interessieren und ein cooles Motiv abgeben. Da kommen die seltsamsten Ideen dabei raus.

– Versetze Dinge an ungewöhnlich Orte oder Plätze, an denen man sie nie erwartet. Und denk dir Gründe aus, was sie dort machen. Wo würdest du niemals einen Taxifahrer erwarten? Im inneren eines Vulkans vielleicht? Setzt ihn mit seinem Wagen genau dort rein. Vielleicht ist er ja ein Zeitreisender aus der Zukunft und wusste nicht, dass hier in der Vergangenheit ein Vulkan steht?

– Mach das Unmögliche möglich. Beim Zeichnen hast du den Vorteil, dass du nicht an die Realität gebunden bist. Du kannst Dinge schweben lassen, Gegenstände zerschmelzen, die Physik komplett auf den Kopf stellen. Du kannst auch einfach mal in Gedanken ein Monster in dein Wohnzimmer setzen und schauen, was passiert.

– Verstehe etwas absichtlich falsch. Das können Sätze sein, die andere sagen oder auch Verwendungszwecke von Gegenständen. Warum sollte man einen Bleistift zum zeichnen verwenden? Wäre doch viel cooler, wenn er ein Bild an der Wand aufspießt, als Behausung eines kleinen Maskottchens dient oder als Brett für eine Miniatur-Wohnung.

Zum Motiv

Die Besitzerin dieses Schirms ist süchtig nach Minnimenschen. Mit ihrem Schirm reist sie deshalb durch die ganze Welt, auf der Suche nach den geheimnissvollen Orten der kleinen Menschen.

Verwenet hab ich mein Cintiq und MyPaint.

Damit ihr auch die Besitzerin des Schirms kennen lernen könnt, hab ich das Bild noch etwas verändert:

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Zum Video

Das Programm hat nicht so ganz funktioniert, desswegen leider nur ein unvollständiges Video. Tut mir Leid! Das nächste wird (hoffentlich) besser. Es ist übrigens mit 64-facher Geschwindigkeit abgespielt, damit ihr euch nicht langweilt ;)

1 Kommentar

  1. […] Die Besitzerin dieses Schirms ist süchtig nach Minnimenschen. Mit ihrem Schirm reist sie deshalb durch die ganze Welt, auf der Suche nach den geheimnissvollen Orten der kleinen Wesen. Mehr Infos zum Bild und ein kleines Speedpainting Video wie es entstanden ist findet ihr hier: http://blog.sockenzombie.de/2014/05/09/der-regenschirm/ […]

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