Papier-Test des halbtransparenten Grafix Dura-Lar Matte

Erster Eindruck und ein paar Infos: Das transparente Papier wirkt sehr stabil und scheint wasserfest zu sein. Auf beiden Seiten befindet sich eine milchig weiße Beschichtung. Es ist in verschiedenen Größen, Dicken und Ausführungen je nach Material erhältlich. Das Dura-Lar Papier besteht aus Polyesterfolie und besitzt eine sehr glatte Oberfläche.

Für diesen Test verwende ich die matte Version in Stärke 005, welche hauptsächlich für trockene Medien wie Farbstifte oder Graphit geeignet ist.

 
grafix dura lar matte - papiertest von sockenzombie
 
Tipp: Dadurch, dass das Papier durchscheinend ist und beide Seiten bemalbar sind, kann man dies einsetzen, um räumliche Effekte zu unterstützen.

In meiner Beispielkarte stellte ich eine Unterwasserstation dar. Die Außenbereiche zeichnete ich auf der Rückseite und die Innenbereiche auf der Vorderseite.

 

unterwasser kakaokarte von sockenzombie - gezeichnet auf grafix dura lar matte

 
Tipp: Der durchscheinende Effekt kann hervorragend genutzt werden, um den Lichteinfall eines Motivs interessanter zu gestalten.

Für diese kleine Miniaturkunstkarte habe ich schwarzes Papier ausgeschnitten und auf die Rückseite geklebt, um einige Stellen weniger bzw. mehr lichtdurchlässiger zu gestalten. In folgendem Video könnt ihr euch das noch einmal genauer ansehen:

Für die Coloration der Karte verwendete ich verschiedene Farben und Stifte, um sie zu testen.

Farbstifte bzw. Aquarellfarbstifte: Eignen sich sehr gut für das Papier und lassen sich mit dem Finger zu einer schönen Fläche verwischen. Beim Vermalen mit Wasser zieht sich die Farbe zusammen, das sollte also eher vermieden werden, wenn man diesen Effekt nicht haben möchte. Ich konnte die Farbe mit einem nassen Lappen gut vom Papier entfernen. Ebenso funktionierte radieren ganz gut und der Oberflächenfilm wurde dadurch nicht beschädigt.

Copic Marker: Marker konnte ich nicht so leicht wieder vom Papier entfernen wie Farbstifte, es bleiben hier immer Reste zurück. Allgemein erscheinen sie heller auf dem Dura-Lar als auf anderen Oberflächen. Es entstehen ähnlich interessante Effekte wie auf dem Lanavanguard Papier mit gestochen scharf abgegrenzten Rändern. Es macht Spaß, mit ihnen darauf zu experimentieren.

Posca Marker: Ich habe keinen großen Unterschied festgestellt zu anderen Oberflächen. Mit den Teilen kann man einfach auf allem Zeichnen ...

Aquarelltubenfarben: Die Farbe zieht sich zusammen (ähnlich wie auf fettigen Flächen) und scheint leider nicht so gut zu halten. Für Aquarell ist das Dura Lar meiner Meinung nach eher weniger geeignet. Es soll aber ein ähnliches Papier für nasse Medien geben.

Alternativ könnt ihr das Papier auch mit einer Schicht Aquarellgrund überziehen. Dieser Tipp stammt von Cynea und sie hat ihn bei ihrer Kunstkarte "Kristallschmetterling" angewendet. Das folgende Motiv hat sie auf Dura-Lar Matte mit Aquarell und Dr. Ph. Martins Pen White gezaubert und wurde von ihr auf weißen Hintergrund aufgeklebt.

kakaokarte von cynea auf dura lar papier


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